Verfasst von: Dr. Who | 13.4.14

791 | Sie wollen nur die Weltherrschaft

Reblogged von Bürgerstimme

Egal, wohin Bürger blicken, überall umgeben sie Kriege, Finanzprobleme und Gewalteskalationen. Folglich stellt sich die Frage: Ist der Mensch durch sein eigenes, andauerndes strebsames Verhalten gescheitert? Sicherlich sind manche neue Errungenschaften hilfreich, nahezu revolutionär, doch hat Gattung Mensch wegen aller Erfolgseuphorie scheinbar unlängst vergessen, dass besinnliche Erholungsphasen gleichermaßen zum Leben gehören wie Ehrgeiz. Nicht umsonst sagte Gott: Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten Tag sollst du ruhen.

Was nach unlängst überholter Sozialromantik inmitten einer „modernen“ überlagerten Elitewelt klingt, würde Menschen schützen, sofern jene das höchste Lebensgesetz auch anerkennen. Leider verfallen Menschen bisweilen jedoch dem Irrglauben, dass sie über Gottes Gesetzen stehen. Wozu an Gott glauben, es gibt schließlich Polizisten, Anwälte, Richter oder Politiker, die werden schon gerecht handeln bzw. fair urteilen. Nun denn, wer Märchenwelten schön findet, darf gerne weiterhin überlebenswichtige Manifeste ignorieren, doch Gott macht spätestens am Daseinsende keinerlei Unterschiede. Wie sang Gunter Gabriel treffend: „Du kannst Millionär sein, Bettler oder Zombie, der letzte Wagen ist immer ein Kombi“. Obgleich das Ende unweigerlich kommen wird, sollten Menschen ihr Leben möglichst lange bewahren, Verbesserungen eigenverantwortlich umsetzen.

Hurra, hurra, Sodom und Gomorrha ist wieder da

Davon scheint Homo sapiens allerdings Lichtjahre entfernt. Statt zwischenmenschliche Eigenschaften zu erkennen, nutzten Bürger oftmals einzig primitive Instinkte, keineswegs der Ausrede verlegen: Es sei die menschliche Natur seit Jahrhunderten. Zweifelsohne fatal, da Menschen trotz angeblichen Wissenszuwachses nicht dazu bereit, Veränderungen einzuleiten. Mitnichten verwunderlich aufgrund fehlender empathischer Bildung. Statistiken, Zahlen sowie angebliche Fakten mögen ausreichen für heutige industrielle, gesteuerte Herrschaftsberufe, aber niemals, um Leben zu schenken.

Demzufolge geht jeder Krieg, jedes verhungerte Kind oder sonstige Eskalationen zu Lasten aller Erdbewohner. Milliarden Menschen ermöglichen einigen gefährlichen Strategen totalitäre Kontrolle, verhelfen ihnen zur absoluten Weltherrschaft. Mal ganz offen: Wer rennt nicht dem Geld hinterher zwecks Überlebenssicherung? Immer höher, schneller, weiter, bis der Kollaps naht, für trügerische Almosen. Bedenken Sie, Forderungen gegen seinen Nächsten erweisen sich öfter als Bumerang, wobei kaum jemand es vermutet. Momentan irren etliche Erdlinge umher, frönen Sodom und Gomorrha.

Was du liebst, lass frei

Dabei wären positive, zwischenmenschliche Veränderungen denkbar einfach. Sie lieben Ihre Kinder, Ihren Hund, den plötzlich auftauchenden Schmetterling oder Ihr eigenes Leben? Die meisten unter Ihnen werden mit „ja“ antworten. Was hindert Sie folglich daran, danach zu handeln? Was Mensch liebt, gehört ihm nicht, aber er darf sein eigenes Leben einsetzen, damit weitere Menschen harmonischer, glücklicher leben dürfen. Freiheit gleicht einem simplen Prinzip: Lass frei und schaffe Freiheit, wo nötig aktiviere Zufriedenheit, wenn möglich.

Die einzige bedrohende Krise für Menschen ist der Mensch selbst. Herrscher steuern Milliarden Bürger, weil jedwedes Vertrauen untereinander verloren ging, ergo lieber Verwaltungen folgen, aus Angst vor normalen Enttäuschungen. Staatschefs, Banker sowie implementierte bürokratische Organe kontrollieren seit Jahrhunderten Bevölkerungsmassen, quasi die gesamte Welt, bis eines Tages ein Buch erscheint unter dem Titel „Der Untergang der Menschheit“. Nächstenliebe gefördert durch starke Wurzeln kann genau das mitunter verhindern; doch wo sind die Wurzeln?

Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Wer Propheten, Philosophen und Dichter gegen kontinuierlichen, unkontrollierten Fortschritt eintauscht, hat nicht nur sein Leben weggeschmissen, sondern ebenso das seiner Kinder!

Ihr

Joachim Sondern

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