Verfasst von: Dr. Who | 22.4.14

823 | Bestätigung im Quadrat: Deutscher Staatsterrorismus und als Demokratie getarnter Faschismus

Reblogged von Bürgerstimme

Sobald Politiker konstruktiven Widerstand erkennen, öffnen sie ihre allseits beliebte rechte Schublade. Bisweilen funktionierte diese Strategie bestens, denn dank deutscher Geschichte möchte kein Bürger Europas als Neonazi bezichtigt werden. Einmal als solcher bekannt, verliert derjenige oftmals Freunde und Familie, manchmal gar seine Arbeitseinstellung, wodurch jene Existenzen einem Scheiterhaufen gleichen. Kein Mittel war demzufolge effektiver.

Warum war? Nun, inzwischen wachen etliche Bürger auf, erkennen Chancen im Patriotismus, unterscheiden staatlich legalisierten, demokratisch getarnten Faschismus vom eigentlichen friedlichen Heimatgedanken. Ergo erhalten parteipolitische patriotische Alternativen regen Zulauf. Einzig innerhalb Deutschlands scheinen Ängste vor notwendigen Patriotismus weiterhin unüberwindbar, dort lassen Bürger einstige Ideale umgehend fallen, wenn die „rechte Keule“ droht. Mitunter durchaus verständlich, bedenkt man mögliche Existenzfolgen, welche entstehen, sobald gut geschulte Verfassungsschützer eingreifen.

Guten Morgen lieber Staatsschutz, bist du auch schon wieder da

Denkbar simpel setzen Verfassungsschützer Zielpersonen unter enormen Druck. Anfangs stets Unsicherheit verbreitend mittels kleiner Pkw-Verfolgungsjagden, folgen alsbald erste Hausbesuche, bei fehlender Einsicht erhalten zudem Arbeitgeber, Freunde sowie Familienmitglieder erste Anrufe. Setzen Aktivisten dennoch ihren Kurs fort, füllt sich die VS-Personalakte vehement, wozu natürlich dauerhafte Überwachung notwendig. Sie warten geduldig, bis ihre Zielperson einen kleinen rechtlichen Fehler begeht, woraufhin „Gesinnungshaft“ angewandt.

Einige Bürgeraktivisten wissen unlängst um die Methoden des Verfassungsschutzes, achten rechtlich demnach auf jede Kleinigkeit. Doch selbst darauf hat der Verfassungsschutz eine Antwort parat: dauerhafte Schikane in Form regelmäßiger Besuche. Wer möchte schon morgens um 5 Uhr im Bett überrascht werden?

Deutschlands Rechte unterwandert von V-Leuten

Deutsche Gründlichkeit ist das höchste VS-Gebot. Zweifelsohne passen infolgedessen rechte Parteien keineswegs ins BRD-Staatsbild. Gänzlich ohne inszenierte Gewalteskalationen können Staatshüter allerdings kaum etwas gegen deren Strukturen ausrichten. Damit die Bequemlichkeit erhalten bleibt, unterwanderten Verfassungsschützer alle patriotischen, deutschen Strukturen. Bestes Beispiel: NPD oder Axel Reitz (einstiger Hitler von Köln). NPD-Verbot scheiterte aufgrund vieler V-Leute, die teilweise Verursacher mancher Gewalttaten, Axel Reitz stieg blitzartig aus, Florian (ehemals Liedermacher Flexx) ebenso neben diversen weiteren Aussteigern. Wurden sie alle von einem plötzlichen Sinneswandel heimgesucht? Mitnichten. Viel eher wiesen alle Aussteiger ähnliche Verhaltensmuster auf, agierten kontinuierlich auffallend demagogisch oder waren extrem gewalttätig. Verfassungsschützer mussten ergo V-Leute samt Ausstiegsgeschichte wieder „entfernen“, schließlich durfte es niemals zum Kontrollverlust kommen.

Gerade Mitte der 90er rekrutierten Staatsschützer unzählige V-Leute. Dafür eigneten sich hervorragend durch kleine Schlägereien aufgefallene Bonehead-Mitläufer, die nichtmals wussten, wofür sie wirklich einstanden sowie verunsicherte, familiär oftmals zerrüttelte Einzelkämpfer. Gefängnis oder geheime Staatseinstellung samt vorübergehender „Entlohnung“ – so präsentierte VS-Wahlmöglichkeiten.

Links-Rechts-Lüge – Kulturenvielfalt bedeutet Kulturerhalt

Darüberhinaus wurden patriotische Aktivisten mithilfe linker Gewalttäter provoziert. Dort fungierten Verfassungsschützer nach gleichem Schema, rekrutierten auffällige Linke. Ergebnis: Beide Seiten gingen aufeinander los hinsichtlich demokratisch getarnter Faschisten. Ganzheitliche Instrumentalisierung zerstörte bis dato jugendliche Perspektiven; Verfassungsschützer nutzten diese Menschen und ließen sie fallen, sobald nicht mehr benötigt.

Patriotismus verachtet Kriege, Kulturenvielfalt schützt Landeswerte, weshalb Linke wie Rechte eines begreifen müssen: Ihre Ziele liegen nah beieinander. Echte Linke wollen keinerlei ideologische Krawallmacher, wahre patriotisch Rechte ebensowenig. Linke fordern Kulturenvielfalt, Rechte Kulturenerhalt. De facto benötigen beide Sichtweisen einander. Weshalb? Ganz einfach, lediglich wenn Kulturen, Brauchtümer gepflegt, kann Kulturenvielfalt gedeihen. Derzeitig angestrebte US-europäische Einheitskulturen berauben Menschen konträr dazu ihrer eigentlichen Wurzeln, alle wirken identitätslos, betäuben sich mit dauerhaften Zwangkonsum. Kulturenaustausch fernab vorhandener Kulturen ist daher völlig unlogisch.

Sämtliche Einflüsse haben ihre Daseinsberechtigung, auch sozialer Patriotismus. Richtungen entzweien Menschen, wohingegen Patriotismus Völker vereint, und genau davor haben Politiker Angst, hetzten zwecks egoistischer Eigeninteressen lieber Bürger gegeneinander auf. Solange gewaltfrei, zum menschlichen Wohlergehen, Ideologien gegenüber ablehnend, ergänzen Sozialismus sowie Patriotismus einander.

Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Politische Marionetten fürchten uns und unser freies Wort, denn keine Ketten können Ideen fesseln, welche einmal ausgesprochen!

Ihr

Joachim Sondern

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