Verfasst von: Dr. Who | 4.5.14

870 | Wahl der Qual: Wofür Sie mit der EU stimmen

Vermutlich erleben Westler das Gleiche in Kürze auf westeuropäischen Schauplätzen: Menschen werden lebendig verbrannt, brutal über den Haufen geschossen oder anderweitig eliminiert. Bei Aufruhr wird die Todesstrafe ausgeführt.

Nach dem Blutbad in der südukrainischen Hafenstadt Odessa hat Russland von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und vom Europarat ein Ende der „Informationsblockade“ und eine objektive Stellungnahme gefordert.

Während die „ukrainischen Strafkommandos“ im Osten des Landes „Säuberungsaktionen“ durchführen, „hat der Westen faktisch eine Informationsblockade gegen die tragischen Ereignisse verhängt“, erklärte das russische Außenministerium am Sonntag. Die Behörde verwies darauf, dass in der Ukraine „Blut vergossen wird und die Truppen auf waffenlose Menschen schießen“. „Wir fordern, dass die zuständigen Institutionen der OSZE und des Europarats zu den Ereignissen in der Ukraine unverzüglich und objektiv Stellung nehmen.“

In Odessa war es am Freitag zu Ausschreitungen zwischen den Anhängern eines Referendums und Kämpfern des ultranationalistischen Rechten Sektors. Die Extremisten steckten ein Zeltlager in Brand, in dem die Aktivisten die Unterschriften für ein Referendum über die Zukunft des Gebiets Odessa sammelten. Mehrere Aktivisten versteckten sich im benachbarten Gewerkschaftshaus. Die Angreifer versperrten alle Ausgänge und bewarfen das Gebäude mit Molotow-Cocktails. Bis zu 40 Menschen verbrannten bei lebendigem Leibe oder starben beim Sprung aus den Fenstern. Fernsehbilder zeigten, wie verletzte Anti-Maidan-Aktivisten, denen die Flucht aus den Flammen gelang, von den Radikalen zusammengeschlagen wurden. Die Polizei schritt nicht ein (Fotostrecke>>).

Die Krise in der Ukraine war im Februar eskaliert, nachdem die Opposition den Staatschef Viktor Janukowitsch für abgesetzt erklärt hatte. Obwohl die von der Verfassung vorgeschriebene 75-Prozent-Mehrheit im Parlament nicht erreicht wurde, stellten Oppositionsparteien eine Übergangsregierung, die von den westlichen Staaten anerkannt wurde.

Dagegen haben die von russischsprachigen Einwohnern dominierten Gebiete im Osten und Süden der Ukraine die neue, nationalistisch geprägte Regierung in Kiew nicht anerkannt. In Donezk, Charkow, Lugansk und anderen Städten demonstrierten tausende Menschen für ein Referendum und eine Föderalisierung der Ukraine. Aktivisten besetzten Verwaltungsgebäude, bauten Barrikaden und riefen „Volksrepubliken“ aus. Daraufhin startete die Regierung in Kiew in den Protestregionen eine „Anti-Terror-Operation“ unter Einsatz der Armee. Bei Gefechten in Slawjansk, Kramatorsk und anderen östlichen Strädten gab es viele Tote und Verletzte.

http://de.ria.ru/politics/20140504/268412880.html

Die jüngsten Ereignisse in der Südost-Ukraine zeugen laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow davon, dass Russland mit der Wiederangliederung der Krim einen richtigen Schritt getan und diese Schwarzmeerhalbinsel vor einem Blutbad bewahrt hat.

„Jetzt sehen wir, dass die Handlungen von Präsident Wladimir Putin begründet und richtig waren“, sagte Peskow am Samstag. Auch die Entscheidung der Krim-Bevölkerung, die für einen Beitritt zu Russland gestimmt hat, sei richtig und begründet gewesen. „Wenn Putin damals nicht so entschieden gehandelt hätte und wenn die Krim-Bevölkerung nicht so geschlossen für die Wiedervereinigung gestimmt hätte, hätte es jetzt offenbar auch auf der Krim solches Blutbad und solche Verbrechen (wie in südöstlichen Regionen der Ukraine – Red.) geben können.“

Die ukrainische Armee hatte am Freitag eine groß angelegte Offensive auf die ostukrainische Stadt Slawjansk begonnen, die von Anhängern einer Föderalisierung des Landes kontrolliert wird. Auch im benachbarten Kramatorsk rückte die Armee mit Panzern vor. Dort wurden nach Angaben der Bürgerwehr mindestens sieben Aktivisten getötet, Dutzende weitere wurden verletzt. In dem bislang friedlichen Odessa blockierten Radikale aus dem ultranationalistischen „Rechten Sektor“ am Freitag Dutzende Anhänger der Föderalisierung im städtischen Gewerkschaftshaus und bewarfen sie mit Molotow-Cocktails. Rund 40 Menschen starben in den Flammen oder beim Sprung aus dem Gebäude (Fotostrecke>>). Die Polizei schritt nicht ein.

Putin und die Regierung der Krim hatten am 18. März einen Vertrag über die Aufnahme dieser ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel und der Stadt Sewastopol in die Russische Föderation unterschrieben. Zwei Tage davor hatte die Krim-Bevölkerung in einem Referendum mehrheitlich für eine Abspaltung von der Ukraine und eine Wiedervereinigung mit der Russischen Föderation gestimmt. Der Anlass für das Referendum war der Februar-Umsturz in Kiew, bei dem die Opposition Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet und eine neue, von Nationalisten geprägte Regierung gestellt hatte.

Die Krim und andere von russischsprachigen Einwohnern dominierte Gebiete im Osten und Süden der Ukraine haben den Machtwechsel nicht anerkannt. In Donezk, Charkow, Lugansk und anderen Städten demonstrierten tausende Menschen für Referenden über Selbstbestimmung (Fotostrecke>>). Aktivisten besetzten Verwaltungsgebäude, bauten Barrikaden und riefen „Volksrepubliken“ aus.

http://de.ria.ru/politics/20140504/268411000.html

Die jüngsten Tragödien in südukrainischen Odessa und in Slawjansk im Osten des Landes sind nach Worten eines russischen Parlamentariers das „Präludium zum Bürgerkrieg“ in der Ukraine.

„Wir sprechen unser tiefempfundenes Beileid im Zusammenhang mit dem Tod von Menschen, die ihr Leben in diesem Gemetzel lassen mussten“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates, Andrej Klimow, am Samstag in Moskau. „Kampfhandlungen in dicht besiedelten Städten sind an und für sich schon ein Verbrechen. Selbst die Vereinigten Staaten wiesen darauf hin, dass der Tod von Menschen in Odessa nicht hinnehmbar ist, wenngleich Washington in vieler Hinsicht jenen Vorschub geleistet hatte, die jetzt ihr Unwesen im Südosten der Ukraine treiben.“

„Dass dies im 21. Jahrhundert passiert, ist Schmach und Schande, vor allem für den Westen, der die Welt mit Märchen über eine abstrakte Demokratie traktiert und zugleich auf Menschen zu schießen begann.“ Dabei verglich Klimow die Entwicklung in der Ukraine mit dem Jugoslawien-Krieg. „Aber heute versuchen die gleichen Leute, die Situation in der Ukraine, in unmittelbarer Nähe zur russischen Grenze zu dirigieren“, sagte er.

http://de.ria.ru/security_and_military/20140503/268409424.html

Die Zahl der Toten bei den jüngsten blutigen Ausschreitungen in der südukrainischen Stadt Odessa ist auf 46 gestiegen. In der Nacht seien zwei Schwerverletzte gestorben, teilte die Staatsanwaltschaft von Odessa am Samstag mit.

Bei den Ausschreitungen in der Stadt waren am Vortag 44 Menschen ums Leben gekommen und rund 200 verletzt worden. Die ukrainische Justiz leitete zehn Strafverfahren ein.

Am Freitag kam es zu Ausschreitungen zwischen den Anhängern der Föderalisierung sowie Fußballfans und Schlägern des radikalen Rechten Sektors. Die Extremisten steckten ein Zeltlager der Aktivisten, wo Unterschriften für ein Referendum über die Zukunft des Gebiets Odessa gesammelt wurden, in Brand. Mehrere Aktivisten versteckten sich im benachbarten Gewerkschaftshaus. Die Angreifer versperrten alle Ausgänge aus dem Gebäude und bewarfen es mit Molotow-Cocktails.

Bis zu 40 Menschen verbrannten bei lebendigem Leibe oder starben beim Sprung aus dem Gebäude. Aktivisten, denen es gelang, sich aus den Flammen zu retten, wurden brutal niedergeschlagen. Die Sicherheitskräfte sahen tatenlos zu. Der Gouverneur des Gebiets Odessa verteidigte das Vorgehen der Schläger als rechtmäßig.

Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin erklärte, Moskau erwarte vom Westen, der die Kiewer Machthaber unter ihre Fittiche genommen habe, eine Verurteilung dieses barbarischen Aktes. „Derartige Aktionen erinnern an Verbrechen der Nazisten, von denen sich die ukrainischen Ultranationalisten inspirieren lassen“, betonte der russische Topdiplomat.

Moskau bezeichnete die Tragödie in Odessa als Ausdruck der „verbrecherischen Verantwortungslosigkeit“ der ukrainischen Machthaber. Das russische Außenamt rief Kiew und seine westlichen Gönner auf, der Gewaltwillkür ein Ende zu setzen.

http://de.ria.ru/security_and_military/20140503/268407284.html


© REUTERS/ Yevgeny Volokin
 © REUTERS/ Yevgeny Volokin

Die ukrainische Ex-Regierungschefin und Präsidentenkandidatin Julia Timoschenko hat die Verbrennung von Menschen in Odessa als „Schutz administrativer Gebäude“ und den Überfall der Radikalen auf ein Anti-Maidan-Lager als „friedliche Demonstration“ bezeichnet.

„In Odessa konnten wir durchhalten und uns verteidigen, weil Stadtbewohner uns halfen, als eine friedliche proukrainische Demonstration überfallen worden war. Wir konnten auch administrative Gebäude schützen“, sagte Timoschenko am Samstag nach Angaben ihrer Vaterlandspartei. Die bei einem Brand im Gewerkschaftshaus ums Leben gekommenen friedlichen Menschen bezeichnete sie als „Angehörige von Diversionstruppen, die gekommen waren, um Einwohner von Odessa zu töten“.

Am Freitagabend hatten die Radikalen aus dem sogenannten Rechten Sektor einige Dutzend Anhänger der Föderalisierung in der Ukraine im Gewerkschaftshaus von Odessa blockiert und mit Molotow-Cocktails beworfen (Fotostrecke>>). Rund 40 Menschen starben in den Flammen oder beim Sprung aus dem Gebäude. Insgesamt kamen bei den Ausschreitungen in Odessa 46 Menschen ums Leben.

http://de.ria.ru/security_and_military/20140503/268409690.html

Der vom Volk gewählte Gouverneur des ostukrainischen Gebiets Donezk, Waleri Bolotow, hat angesichts einer Offensive der ukrainischen Armee den Notstand und eine allgemeine Mobilmachung in der Region ausgerufen. Das teilte ein Vertreter der sogenannten Vereinigten Armee des Südostens RIA Novosti am Samstag mit.

Der Anordnung zufolge wird die gesamte männliche Bevölkerung der Region mobil gemacht. Zudem gelte auf dem Territorium des Gebiets von 23.00 bis 06.00 Uhr eine Ausgangssperre, hieß es in dem vom Vertreter des Pressezentrums des Stabes Alexander Markitan verlesenen Dokument.

Zuvor hatte auch der Kommissar der patriotischen Bewegung „Ostfront“, Nikolai Solnzew, eine allgemeine Mobilmachung im benachbarten Gebiet Donezk ausgerufen. „Unsere Machtstrukturen sind zu groß angelegten Kampfhandlungen bereit“, erklärte er.

Am Freitag hatte das ukrainische Militär mit der Erstürmung der Städte Slawjansk und Kramatorsk im Gebiet Donezk begonnen. Dabei werden Luftwaffe und Panzertechnik eingesetzt. Aus beiden Städten werden Tote gemeldet. Moskau bezeichnete die Handlungen der Kiewer Machthaber als eine Strafoperation, die die letzte Hoffnung auf die Erfüllung der Genfer Vereinbarungen zur Deeskalation in der Ukraine zunichte macht.

http://de.ria.ru/security_and_military/20140503/268408795.html

Das Kiewer Militär will bei der geplanten Erstürmung der ostukrainischen Stadt Lugansk Panzer und Artillerie einsetzen. Das teilte ein ranghoher Offizier des ukrainischen Innenministeriums am Samstag RIA Novosti mit.

„Der Ende April zum Polizeichef von Lugansk ernannte Anatoli Naumenko empfahl dem Personal, Familien in Sicherheit zu bringen, weil beim Sturm auch gepanzerte Technik und Geschütze eingesetzt werden sollen“, sagte er.

Den Angaben zufolge wird bei der Operation im Osten der Ukraine auch das Sonderbataillon „Sumy“ eingesetzt, das sich aus Nationalisten zusammensetzt und mit modernsten Waffen westlicher Produktion ausgestattet ist. Das Bataillon werde demnächst in den Osten des Landes verlegt. Seine Angehörigen seien extra für Stadtkämpfe ausgebildet worden, hieß es.

http://de.ria.ru/security_and_military/20140503/268406899.html

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