Verfasst von: Dr. Who | 12.5.14

887 | ESC: Russland macht es richtig

Der Ausgang des diesjährigen Eurovision Song Contests in Kopenhagen hat nach Ansicht der Staatsduma-Abgeordneten Olga Batalina gezeigt, dass man sich heute für einen Sieg „von der eigenen Natur, der eigenen Identität und den eigenen Traditionen lossagen muss“. Damit nahm sie Stellung zum Sieg des österreichischen Interpreten Thomas Neuwirth alias „Conchita Wurst“.

„Österreich hat seit 1966 beim ESC nicht gesiegt, obgleich es fleißig daran teilnahm“, wird Batalina vom Pressedienst der Kreml-Partei Geeintes Russland zitiert. „Siegen konnte Österreich erst, als es einen bärtigen Transvestiten aufgeboten hat, der nicht besser und nicht schlechter als die anderen gesungen hat.“

Die Verwässerung der traditionellen Familienwerte und der geschlechtlichen Unterschiede werde zu einem verheerenden Schlag für jede Gesellschaft und deren moralische Grundfesten sowie führe zu einer demographischen Katastrophe.

Viele Länder, „die erst vor kurzem durchaus konservativ gewesen waren und ihre Traditionen sorgsam geschützt hatten“, haben, so Batalina, dem Transvestiten Conchita Wurst die besten Noten gegeben. Damit machten sie diese zu ihrem moralischen Ideal und zu einem nachahmenswerten Musterbeispiel für junge Leute.

„Wir machen es völlig richtig, wenn wir in Russland die traditionelle Familie und ihre Werte sowie das Recht der Kinder auf Mutter und Vater schützen“, betonte die Vizechefin des Staatsduma-Ausschusses für Familie, Frau und Kind.

„Dies unterstützt heute eine Mehrheit unserer Bürger. Unsere Bemühungen auf diesem Gebiet dürfen auf keinen Fall nachlassen.“

Quelle: http://de.ria.ru/society/20140512/268475182.html

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