Verfasst von: Dr. Who | 18.8.14

909 | Umbau der Welt (NWO): Globalisierung = Privatisierung = Bevölkerungsreduktion

Washington nutzt den Ukraine-Konflikt zu eigenen Zwecken, während die Europäische Union es gehörig unterstützt, schreibt die WirtschaftsWoche. Es ist jetzt aber höchste Zeit für Realpolitik und Suche nach Kompromissen mit Russland.

Der Westen verfolge im Konflikt mit Russland um die Krim und die Ostukraine keine realistischen Ziele, so das Wirtschaftsmagazin in seiner jüngsten Ausgabe. „Die im Juni unterzeichneten Assoziationsabkommen der EU mit Georgien und der Republik Moldau waren die nächsten Provokationen.“

„Die politischen Eliten in den USA haben sich mit der Dämonisierung des russischen Präsidenten Wladimir Putin völlig verrannt“, so die Verfasser. Offensichtlich werde die Russlandpolitik der USA mehr geprägt von den im November anstehenden Kongresswahlen als von Rationalität.

Die Ukraine drohe zu einer erweiterten Spielwiese amerikanischer Wahlkämpfe zu werden. Wie es langfristig in Europa weitergeht, scheint in Washington nicht so wichtig zu sein, wird weiter betont.

„Die von den USA initiierte letzte Sanktionsrunde sollte Russland für seine Rolle im Zusammenhang mit dem Absturz des malaysischen Passagierflugzeuges bestrafen. Die EU dackelte brav hinterher. Damit wird jede von den amerikanischen Vorverurteilungen abweichende Erkenntnis zu spät kommen.

“Mit Blick auf die Ukraine-Krise habe Gabor Steingart, Herausgeber des „Handelsblatt“, in seinem Artikel „Der Irrweg des Westens“ die Bundesregierung aufgefordert, sich an der Realpolitik von Willy Brandt, Bundeskanzler 1969 bis 1974, zu orientieren. Realismus sei auch im Hinblick auf einen politischen Neuanfang in der Ukraine gefragt, heißt es weiter.

Das Land werde seit Jahren von der politischen Klasse ausgeplündert. Nach der Svoboda-Partei habe sich mit der Radikalen Partei unter Oleg Ljaschko eine weitere große Partei am rechtsextremen Ende des politischen Spektrums der Ukraine in Position gebracht. Das politische Programm von Ljaschko beschränke sich im Wesentlichen auf Selbstbereicherung.

So wird wohl ein Teil der vom Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU und den USA versprochenen 35 Milliarden Dollar für die Ukraine bei den Rechtsnationalen landen, schreibt das Magazin.

Wenn in Kiew von „territorialer Integrität“ die Rede sei, geht es nicht um veraltete Industrien aus Sowjetzeiten im Osten und schon gar nicht um die Einheit der Ukraine. Es gehe um Erdgas.

Aus dem Dnjepr-Donezk-Becken kommt 90 Prozent der ukrainischen Gasproduktion. Die Erdgasvorkommen in der Ostukraine werden auf 5.578 Milliarden Kubikmeter geschätzt. Zum Vergleich: Die bestätigten Erdgasreserven der USA lagen Ende 2012 bei 8.976 Milliarden Kubikmetern.

Eine Lizenz zur Entwicklung von Schiefergasvorkommen in der Ostukraine besitze Burisma Holdings. Im Mai wurde Hunter Biden in den Verwaltungsrat des größten Gasproduzenten der Ukraine berufen. Bidens Vater Joe ist Vizepräsident der USA, wie die Autoren des Artikels abschließend betonen.

Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140818/269320302.html

Ist die Bundesrepublik Deutschland aufgrund der Entwicklung (noch) ein Staat im bisherigen Sinne?

Oder ist die Bundesrepublik Deutschland – so wie unzählige alle Länder weltweit – umgebaut und umstrukturiert worden zur privat verwalteten und privat geführten sowie privat finanzierten Handelskorporation, in der sämtliche und jegliche Ressourcen – einschließlich der Selbstbestimmung / Souveränität, Wasser, Energie usw. – zur Disposition stehen, und in der das massive Ableben von Menschen ein gezielter und gewünschter Effekt ist?

Ein Konstrukt, eingebettet in und definiert durch die EU, in dem nichts „heilig“, nichts unantastbar ist, und wo Grundrechte und Grundwerte nicht das Medium wert sind, in dem sie propagiert werden?

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