Verfasst von: Dr. Who | 16.9.14

970 | Kriegspreisträger Obama: Werde euch alle vernichten!

US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama hat gedroht, Syriens Luftverteidigungssystem zu vernichten und die syrische Regierung zu stürzen, für den Fall dass Präsident Bashar al-Assads Sicherheitskräfte die US-Truppen bei ihrer Arbeit auf syrischem Gebiet behindern.

Der Friedensnobelpreisträger traf die Aussage während einer Sitzung im Weißen Haus, als er eine Rede über die Strategie Washingtons gegenüber den ISIS-Kämpfern hielt, wie die New York Times am Sonntag berichtete. Offenbar plant die US-Regierung Luftangriffe nicht nur im eroberten Irak durchzuführen, sondern auch im souveränen Syrien, ohne Einverständnis der dortigen Regierung und damit völkerrechtswidrig.

”Wenn er [Assad] es wagt das zu tun, werden amerikanischen Streitkräfte Syriens Flugabwehrsystem vernichten. Dies wäre ohnehin einfacher als ISIS zu bombardieren, weil ihre Standorte besser bekannt sind”, wurde Obama von der Zeitung zitiert. Derartige Aktionen würden auf jeden Fall zum Sturz Assads führen, so das Blatt weiter.

“Amerika wird eine breite Koalition anführen, um diese terroristische Bedrohung zurückzuschlagen”, sagte Obama. Das Pentagon gab bekannt, dass die Vereinigten Staaten bereits mehr als 150 Luftangriffe gegen ISIS-Ziele im Irak durchgeführt haben. Unterdessen hat Syriens Außenminister Walid al-Moallem die USA und deren Alliierte vor Militäroperationen auf syrischem Boden gewarnt.

Im US-Magazin Business Insider wurde schon mal vorab eine Landkarte ohne Grenze zwischen dem Irak und Syrien veröffentlicht.

Zur Erinnerung: Zuletzt erschienen in internationalen Medien Berichte, in welchen in Berufung auf NSA-Dokumente behauptet wurde, dass die ISIS-Gruppe durch die britischen, israelischen und amerikanischen Geheimdienste MI6, Mossad und CIA selbst gegründet, finanziert und ausgebildet wurde.

Siehe auch:
USA dringen illegal in Syriens Hoheitsgebiet ein
ISIS: Pentagon erwägt Luftangriffe auf Syrien
Syrien: Präsenz der US-Navy kostet 58 Mio. $ pro Woche

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