Verfasst von: Dr. Who | 25.9.14

1006 | Kritik an indoktrinär verbreitetem Neoliberalismus bedeutet Karriereende und öffentliche Demontage

Viele Medien in der BRD nehmen mittlerweile den Auftrag und die Stellung aus George Orwell’s 1984 ein: Vorführung und Verbreitung unliebsamer Gedanken – moderiert, zensiert, püriert. Selbstverständlich ist diese Aussage in sich unannehmbar.

Meinung, das ist Ausdruck von Selbstidentifikation. Wer sich dabei fehl-identifiziert, der wird nach-gerichtet. Notfalls am Medienpranger. Wer den durchhält, wie etwa Thilo Sarrazin, Eva Herman, Jürgen Elsässer, Udo Ulfkotte, Michael Vogt und zahllose weitere aufrechte Menschen, hat ein Leben des Nachstellens und der Kampfansage zu erwarten. Aber dafür wurden sie auch trainiert. Das ist Elite.

Merkwürdig nur, dass man sich dabei auf vollkommen unerhebliche Nebenkriegsschauplätze konzentriert – aber worauf der Fokus liegt, das prägt sich ins Gehirn. Toll gemacht muss man sagen – und Gustave Le Bon empfehlen: Psychologie der Massen.

Meinungsfreiheit und deren Inanspruchnahme führen in der BRD regelmäßig zu Grundsatzproblemen, Angriffen, Denunziation und politischer oder ökonomischer Kaltstellung. Denn die Meinungsmacht liegt nicht beim Individuum und hat mit „Mein-ung“ überhaupt nichts zu tun. Die Mein-ung gehört nicht (zu) dem Individuum. Darf auch nicht, weil „Mein Kampf“ dieses Wort auch beinhaltet und von Tugendwächtern, Verfassungsschützern oder selbsternannten Antifaschisten sofort kombiniert wird, dass der Urheber oder der Verwender solcher Assoziationen gleichzeitig Ursache für kontextferne Deutung sein muss.

Das Individuum hat dem Grunde nach gar keine Meinung zu haben, sondern im besten Fall das nachzuschwätzen, was andere vorsehen – jedenfalls dann, wenn es nicht isoliert werden will und Ambitionen im Leben der Herde hat. Diese Art von Meinung ist nichts weiter als der Ausfluss einer totalitären Ideologie. Diese Ideologie hat sich in der BRD weit verbreitet und festgesetzt. Sie ist das wahre Neo-Nazitum.

Außerhalb der „Privatmeinung“ in den eigenen vier Wänden – d.h. also ohne jedwede öffentliche Reichweite – gilt jede Äußerung als politisch motiviert, bedeutsam und unterliegt der Zensur. Wenn etwa noch frei gedacht werden darf, so gilt dies bei weitem nicht für die Gedankenäußerung. Es gibt Gedankenverbrechen. Falsches Denken, falsche Gedanken, Opposition werden hart bestraft, geahndet, sanktioniert. Akzeptiert wird nur, was in der propagierten Agenda steht. Unabhängige, sogar intelligente Sichtweisen gehören [ oft ] nicht dazu. Es gleicht einem Hürdenlauf – bei dem Schläger Bundestagsabgeordnete attackieren und zwangsabgabenfinanzierte ZDF-Mitarbeiter auf andere Menschen einprügeln.

Solch totalitäre, extremistische Auswüchse unter dem Deckmantel der Toleranz, Integration und Willkommenskultur sind hochgradig explosiv. Auf Dauer so gefährlich wie der IS. Terrorismus ist partei-los – er ist die Deinung. Guten Appetit!

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