Verfasst von: Dr. Who | 9.10.14

1032 | Kollaps eines Betrugssystems: Was die "Krise" in Wahrheit ist

Ziel ist der Umbau der Welt, dem FIAT Money/IOU (I Owe You) zugrunde liegt.

Globaler Betrug, nicht nur in monetärer Hinsicht, sondern in Hinblick auf den wahren Wert, der der Mensch ist. Ohne Mensch, ohne seinen Geist, sein Wesen, sein Sein kein Wert. Der Mensch jedoch wurde entwertet, ausgepresst, gegen ihn spekuliert, zur Ware gemacht, zum Feind seiner selbst gezüchtet, … und durch Papierscheine ersetzt, die angeblich einen Anspruch (gegen ihn) begründen und deren Sklave er ist. Mit dem totalen Ende des Betrugssystems verlieren Banken und Realitätenmacher ihre Lizenz als die Zuchthäuser und Folterkeller, die sie gegenwärtig sind.

Deutschland steht vor einer Staatskrise

Der Ex-Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Jürgen Stark, stellt das neue Buch von Ökonom Hans-Werner Sinn vor. Der Termin gerät zu einer fulminanten Abrechnung mit der Euro-Rettungspolitik.

Jürgen Stark und Hans-Werner Sinn haben zum Anlass die passenden Räumlichkeiten gewählt. In der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin-Mitte saß einst die Handelskammer der DDR, die sich zu Beginn des neuen Staates im Osten noch einen kleinen Teil Privatwirtschaft organisierte. Doch schnell musste die IHK einer planwirtschaftlichen Stelle Platz machen. Genau das ist laut Stark und Sinn auch in Europa passiert: Im Zuge der Euro-Rettung wurde die Privatwirtschaft durch die Planwirtschaft ersetzt – mit verheerenden Folgen für alle Bürger in Europa.

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Umbau zur Schuldenunion

Denn in der Krise sei gegen mehrere Prinzipien verstoßen worden: gegen das Verbot, Staaten zu retten. Gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung durch die Notenbank. Und gegen das Prinzip, dass Banken auch pleitegehen müssen. „Es scheint fast, als hätten interessierte politische Kreise nur auf die erste Krise gewartet, um einen Totalumbau der Euro-Zone hin zu einer Schuldenunion vorzunehmen“, sagt Stark mit Blick auf den Süden Europas. Die Euro-Zone müsse sich die Frage stellen, „wie man mit schwarzen Schafen umgeht, wenn die schwarzen Schafe in der Mehrheit sind“.

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Europa habe deshalb seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 bereits sechs Jahre verloren. „Das Gute daran ist: Wenn man in Europa von einer verlorenen Dekade spricht, haben wir schon 60 Prozent geschafft“, sagt Stark zynisch. Dann verglich er das heutige Europa noch mit Lateinamerika in den 80er-Jahren.

Quelle: WELT.de

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