Verfasst von: Dr. Who | 14.10.14

1047 | Frontbericht: Bundesverband Deutscher Zeitungsverpfleger bestätigt Faktenlage Gekaufte Journalisten – Face off – Deutschland im Krieg – Wenn Wahrheit die Bedrohung ist

Stellungnahme des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverpfleger zu den Anschuldigungen des ehemaligen Journalisten Udo Ulfkotte in seinem Buch „Gekaufte Journalisten„:

„Wir weisen die Unterstellungen von Herrn Ulfkotte, unsere bei uns angestellten Journalisten oder freien journalistischen Mitarbeiter seien käuflich, vollumfänglich zurück. Journalisten kann man vielleicht mieten, aber unsere Journalisten sind nicht käuflich! Herrn Ulfkotte, der seit seinem Ausscheiden aus den Qualitätsmedien offenbar den Kontakt zur redaktionellen Realität verloren hat, sind wesentliche Details heutiger Redaktionsarbeit nicht geläufig und solche früherer Gepflogenheiten offenbar entfallen. Kauf bedeutet im zivilrechtlichen Sinne die Übereignung einer Sache gegen eine Gegenleistung. Als solcher ist ein Kauf in der Regel endgültig. Miete dagegen ist ein Dauerschuldverhältnis. Es kann befristet und es kann innerhalb bestimmter Fristen aufgelöst werden.

Anders als bei der früheren Hofberichterstattung befinden sich heutige Regierungsmehrheiten in modernen Demokratien in stetem Fluss. Ein Kauf journalistischer Dienstleistungen auf Dauer scheidet daher aus. Dem natürlichen Rhythmus heutiger vier- oder fünfjähriger Legislaturperioden entspricht daher auch besser die Ausgestaltung eines Mietvertrages für journalistische Betreuungsleistungen von ebensolcher Dauer.

Für diese Zeit begleiten unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, auch die informellen, unsere Mietgeber fachlich fundiert bei der konstruktiven Meinungsbildung. Konstruktiv bedeutet aus zueinander passenden, einfach austauschbaren Einzelteilen zusammengesetzt.

Es ist eine beispiellose Leistung, wie sich die heutige vielfältige Medienlandschaft der Bundesrepublik aus den ursprünglich von den Alliierten lizenzierten Presseorganen in freier Entfaltung konstituiert hat.

Der deutsche Qualitätsjournalismus steht dabei auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Eine Zensur findet nicht statt. Mit diesem Grundsatz der bundesrepublikanischen Verfassung sind unsere journalistischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets behutsam umgegangen.

Grundrechte nutzen sich durch zu intensiven oder zu häufigen Gebrauch bekanntlich ab. Dem haben wir durch entsprechende Zurückhaltung stets Rechnung getragen und so auch viel dazu beigetragen, ein europäisches Haus des Rechts und vertrauensvolle transatlantische Beziehungen zu schaffen und zu festigen.

Auch wenn es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, bisher nicht bewusst gewesen sein mag: durch unseren pfleglichen Umgang mit der Meinungsvielfalt ist diese Ihnen bis heute überhaupt erhalten geblieben!

Wir sind daher stolz auf unsere journalistischen Leistungen. Journalistische Qualität hat aber eben ihren Preis! Gerade unsere Leserinnen und Leser, insbesondere unsere Abonnentinnen und Abonnenten sollten bedenken, um wieviel höher der Preis unserer Produkte sein müsste, würden unsere Ideengeber nicht ihren materiellen und auch ideellen Beitrag zu unseren Produkten leisten.

Dabei beschränkt sich diese Zusammenarbeit nicht nur auf direkte Zuschüsse. Ebenso hoch zu veranschlagen ist auch die direkte Mithilfe bei der Erstellung und Gestaltung redaktioneller Inhalte. Ohne diese Zuarbeit wäre oft wesentlich mehr teure Recherchearbeit zu leisten. Auch könnten ohne solche Vorbereitungsarbeiten Redaktionstermine oft nicht zuverlässig eingehalten werden. Zudem ist auch der Vorrat an gut ausgebildeten journalistischen Fachkräften beschränkt.

Daher werden Sie verstehen, dass Informationsdienste in öffentlicher Hand oft die Arbeitgeber der ersten Wahl gerade bei unserem qualifizierten journalistischen Nachwuchs sind. Gegen diesen Trend der Zeit sich stellen zu wollen, wäre der Untergang der freien Presse. Eine jahrzehntelange Zusammenarbeit auf diesem Gebiet mit rotierendem Austausch der Mitarbeiter hat sich daher bestens bewährt und auf die Presselandschaft stabilisierend eingewirkt.

Durch zahlreiche Kooperationsangebote, wie etwa kostenlose Mitreisegelegenheiten für unsere Journalisten und Journalistinnen und die Mitbenutzung sicherer Kommunikationsstrukturen oder durch freie Kost und Logis im Einzelfall ist es uns Verpflegern überhaupt nur möglich, Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, diese Vielfalt kostengünstiger Meinungsprodukte anzubieten, die Sie heute an jedem Zeitschriftenkiosk oder im Internet vorfinden.

Auch eine Informationsbeschaffung lediglich aus den „gewöhnlich gut unterbelichteten Kreisen“ allein würde nicht zureichen. Ohne Informationen und Meinungsbildung aus erster Hand wäre unser Druck- und sonstiges Medienangebot nicht nur wesentlich ärmer, sondern zudem auch noch unüberschaubar.

In der Zusammenfassung sollten daher gerade Sie, liebe Leserin, lieber Leser, bedenken, dass

– eine Zeitung vom heutigen Umfang Sie wesentlich mehr kosten müsste, wenn wir Sie an deren Kosten in angemessenem Umfang beteiligen müssten.

– Zudem wäre der Umfang nicht nur deutlich geringer, er wäre auch oft wesentlich schwerer verständlich.

Nur durch eine zeitlich koordinierte und inhaltlich abgestimmte Inhaltspflege, die gerade in Deutschland auf erfahrungsreiche Traditionen zurückblicken kann, ist es Ihnen möglich, den Überblick im Dschungel sich ansonsten widersprechender Meinungen zu behalten!

Manch einer mag uns nun vorwerfen, wir hätten mit einer solchen Stellungnahme zu lange gewartet. Dem ist aber nicht so. Das Redaktionsstatut unserer Qualitätsmedien sieht eine strenge Trennung von Verlag und inhaltlich verantwortlicher Redaktion vor. Diese Trennung hat sich vertrauensvoll jahrzehntelang bewährt, ohne dass es hierzu direkter Abstimmungen im Einzelfall bedurft hätte. Um daher ein Einvernehmen zwischen mit den in ihrer Berichterstattung freien journalistischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die informellen in diesem Falle ausgenommen, herbeizuführen, bedurfte es intensiver und vertraulicher Vorgespräche.

Normalerweise befassen wir uns auch nicht mit Publikationen, wie dem Buch des Herrn Ulfkotte, mit einer Erstauflage von nur gerade mal 30.000 Exemplaren. Zum Vergleich: unsere tägliche Auflage geht in die Millionen!

Lediglich die sich häufenden Anfragen besorgter Leserinnen und Leser, auch aus dem Ausland, haben uns daher veranlasst, diese Stellungnahme abzugeben.

Wir wiederholen daher: Herr Ulfkotte liegt falsch. Unsere Journalistinnen und Journalisten kann man vielleicht mieten, aber Journalisten sind nicht käuflich!

Für den Verband der Deutschen Zeitungsverpfleger -Der Vorstand-
Bernd KoofmichKreszentia von der Laien – Frau N. Quote

Zur Stellungnahme 404 des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger geht’s hier entlang.

BDZV - Gekaufte Journalisten - Error 404


Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Quelle: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=325674

Nachschlag, unter vielen anderen: http://propagandaschau.wordpress.com/2014/09/29/udo-ulfkotte-gekaufte-journalisten-auf-dem-weg-zum-bestseller/

Weitere Granateinschläge finden sich auf SPIEGEL-online.

Wir haben kein Recht auf immerwährende Demokratie
(Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, 17.06.2005)

Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. (Jean-Claude Juncker als „Macher im EU-System” im Spiegel 52/1999, [Titel „Die Brüsseler Republik“])

In einem Interview mit La Stampa am 12. Juli 2000 elaborierte Amato, wie sehr England und das Mittelalter seine Vorbilder seien: „Deshalb ziehe ich es vor, langsam vorzugehen und die Souveränität Stück für Stück zu zerbrechen, und dabei plötzliche Übergänge von den nationalen zu Befugnissen des Bundes zu vermeiden… Und warum sollten wir nicht in die Zeit vor Hobbes zurückgehen? Das Mittelalter hatte eine viel reichere Humanität und eine Diversität der Identität, die ein Vorbild sein kann. Das Mittelalter ist schön; es kann politische Entscheidungszentren haben, ohne sich ganz von einem abhängig zu machen. Es ist jenseits der Grenzen des Nationalstaats. Heute wie damals treten in unserer Gesellschaft wieder Nomaden auf. Heute wie damals gibt es Mächte ohne Territorium. Ohne Souveränitäten werden wir keinen Totalitarismus haben. Demokratie braucht keinen Souverän. Amato ist einer der Väter des Lissabon-Vertrags und ehemaliger ital. Premierminister

Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, dass sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde sofort auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unser Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte. (John Swinton, Doye der amerikanischen Presse und Redaktionsleiter der „New York Times“ vor dem vornehmen New Yorker Presseclub im Jahr 1880)

Ich begann die Revolution mit 82 Männern. Wenn ich es noch einmal machen müsste, würde ich es mit zehn oder 15 und mit einem felsenfestem Glauben tun. Es ist egal, wie klein eine Gruppe ist, solange man einen Glauben und einen Plan hat. (Fidel Castro, 1959)

Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen. Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund zu halten. (Marcel Pagnol)

Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht. (Heinrich Heine)

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen… (Edmund Burke, irischer Schriftsteller, 1729–1797)

Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist. (Benjamin Franklin)

Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst, versuche, dir welches zu leihen. (Benjamin Franklin)

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)

Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)

Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen um zu weinen. (Jean- Paul Sartre, franz. Schriftsteller und Philosoph)

I don’t want a nation of thinkers, I want a nation of workers! (John D. Rockefeller)

Wenn man einige Monate die Zeitungen nicht gelesen hat, und man liest sie alsdann zusammen, so zeigt sich erst, wieviel Zeit man mit diesen unnützen Papieren verdirbt. (Johann Wolfgang von Goethe)

In früheren Zeiten bediente man sich der Folter, heute bedient man sich der Presse. (Oscar Wilde)

Früher hieß es: Macht das Fernsehen blöd? Heute machen Blöde Fernsehen! (Rudi Carrell)

Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten. (Mahatma Ghandi)

Wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht. (Berthold Brecht)

Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernstgenommen. (Konrad Adenauer)

Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher! (Konrad Adenauer)

Wer die Gesetze nicht kennt, bringt sich um das Vergnügen, gegen sie zu verstoßen. (Jean Genet, 1910-1986)

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