Verfasst von: Dr. Who | 26.10.14

1072 | Merkel von Widerstand gegen Russland-Sanktionen genervt

So kann es gehen: Wer gegen die eigenen Interessen arbeitet, bekommt irgendwann (heftigen) Gegenwind. Sowohl aus der Wirtschaft wie aus der Bevölkerung. Wobei letztere sowieso irrelevant scheint. Der Dumme ist der Bürger, der zahlt nämlich die Zeche und hat dafür das Maul zu halten. So wie sich Journalisten über „Leser“ erheben mit der Einstellung, dass diese eh keine Ahnung haben und vollkommen unterbelichtet sind (sonst würde kein Journalist „gegen etwas anschreiben“, d.h. in offene Konfrontation mit der Mehrheitsmeinung gehen; woher mag wohl solche ‚elitäre‘ Arroganz kommen – Antworten finden sich vielhundertfach in Udo Ulfkottes Bestseller Gekaufte Journalisten), so erhebt sich zunehmend die Politik über das eigene Volk und diktiert. Bürger werden zu Untertanen, Dienstgehilfen und Schlachtvieh. Wer die Stimmung im Volk wissen will, wird im Internet fündig. Ex-DDR-Bürger haben das schon gelernt, mehr als das: Dort wurde ein System beendet.

26.10.14 11:05 | dts Nachrichtenagentur

BERLIN – Im Bundeskanzleramt wächst offenbar der Unmut über die Versuche deutscher Konzernchefs, die Russland-Politik der Bundesregierung zu beeinflussen: Kanzlerin Angela Merkel sei genervt über die zahlreichen Anrufe der Vorsitzenden von DAX-Unternehmen, die auf eine Lockerung der EU-Sanktionen gegen Moskau drängten, heißt es laut eines „Spiegel“-Berichts in ihrer Umgebung und in Wirtschaftskreisen. Auf wenig Begeisterung seitens des Kanzleramts stieß demnach auch ein Treffen führender deutscher und internationaler Unternehmer mit dem russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew. „Das Letzte, was wir derzeit brauchen können, ist eine Nebenaußenpolitik der Konzerne“, sagte ein Berliner Spitzenbeamter.

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