Verfasst von: Dr. Who | 4.11.14

1086 | Verschwörungstheorie: Kampfbegriff subversiver Geheimdienstarbeit

http://ef-magazin.de/2013/08/31/4443-neusprech-verschwoerungstheorie

http://www.taz.de/!127939/

von KOPP Redaktion

Von Mahatma Gandhi ist die Aussage überliefert: »Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.« Erinnern Sie sich noch daran, wie die Mainstreammedien das Buch So lügen Journalisten lange Zeit mit Schweigen ignoriert haben, wie sie Verlag und Autor als »Verschwörungstheoretiker« lächerlich zu machen versuchten und die Messer wetzten? Und nun wachen sie auf und brechen ihre Säbel.

Sechs Wochen lang war es in deutschen Medienkreisen völlig tabu, über Gekaufte Journalisten zu sprechen. Egal, ob spanische Zeitungen, US-Medienitalienische Journalisten, Niederländer, Mazedonier, die Österreicher, russische Agenturen, die Ungarn, Iraner und Schweizer über den Bestseller berichteten – in Deutschland schauten vor allem die Medienjournalisten krampfhaft weg. Und das, obwohl klar war, dass da der größte Medienskandal der letzten Jahrzehnte zwischen zwei Buchdeckel gepresst worden war.

Allenfalls auf Twitter und Facebook machten sie sich über Verlag und Autor lustig. Und über die angeblichen »Trottel«, welche das Buch lasen. Die Käufer wurden als »Anhänger von Verschwörungstheorien« gebrandmarkt. Jene deutschen Journalisten, welche das schrieben, wissen wahrscheinlich nicht, woher das Wort »Verschwörungstheorie« seine heutige Bedeutung hat: Es stammt von der CIA.

Im April 1967 schickte die CIA in Zusammenhang mit dem Prozess um den Mord an Kennedy aus ihrer Abteilung für psychologische Kriegsführung eine Anweisung an alle CIA-Stationen. In dem Schreiben wurden Hinweise gegeben, wie mit Kritikern umzugehen sei, und der bis dahin gebräuchliche Begriff »assassination theories« (Attentats-Theorien) durch »conspiracy theories« – also »Verschwörungstheorien« – ersetzt.

Das bis dahin neutrale Wort »Verschwörungstheorie« wurde so vor allem unter Journalisten der großen Medien zu einem Kampfbegriff der CIA umgemünzt. Und den Kritikern wurde unterstellt, dass sie als »Verschwörungstheoretiker« allein aus staatsfeindlichen und/oder kommerziellen Gründen unterwegs sind. Genau das sind die Ursprünge des journalistischen Kampfbegriffs der »Verschwörungstheorien«.

Wenn also Deutschlands angeblicher Top-Medienjournalist Stefan Niggemeier in seinen Berichten zu Mainstream-kritischen Büchern oder Journalisten regelmäßig das Wort »Verschwörungstheorie« (siehe auch hier…) benutzt, dann weiß man, was man davon zu halten hat: Er nutzt dann einen CIA-Kampfbegriff.

Ob er das vorsätzlich macht oder aus mangelnder Bildungsbeflissenheit, das muss uns hier nicht weiter interessieren.

Klar ist aus der Sicht eines neutralen gut informierten Dritten nur, dass Stefan Niggemeier klassische Propagandabegriffe benutzt, wie sie von der CIA zu Zwecken der Desinformation vorgegeben wurden. Genau solche Kontexte enthüllt ja das Buch Gekaufte Journalisten für viele andere Bereiche.

Der Bestseller hat inzwischen weltweit eine Beachtung erlangt, die man einfach nicht mehr ignorieren kann. Ohne die geringste Werbung, Buchbesprechungen oder Interviews ist er in Deutschland auf alle Bestsellerlisten hochgeschossen – und steigt weiter.

Der Autor Udo Ulfkotte gibt in russischen Fernsehsendern (auch in Putin-kritischen) Interviews, die von mehr als hundert Millionen Menschen in der russischsprachigen Welt gesehen werden.

Derweil verlieren die Massenmedien im deutschsprachigen Raum weiterhin so schnell ihre Leser, Zuschauer und Hörer, dass man in den Chefetagen einfach nicht mehr mitkommt und fassungslos dem Zustrom der Abo-Kündigungen zuschauen muss. Mit letzter Kraft versuchen sie, die Bürger mit Horrormeldungen über angeblich kurz vor dem Angriff auf uns stehende Russen ihre einstigen Kunden wieder um sich zu scharen – aber auch das ging mächtig schief.

Sie versuchen, zu retten, was noch zu retten ist. Und da erscheint endlich einmal auch in der einst so renommierten FAZ ein Artikel, »Journalismus unter Verdacht«, in dem die Glaubwürdigkeitskrise deutscher Medien, kritische Blogs wie Propagandaschau und  Gekaufte Journalisten thematisiert werden.

Unterdessen dürfen wir unseren Lesern ein kleines Geheimnis verraten: Die Nachrichtenseite des Kopp-Verlags hatte im Oktober 2014 knapp zwei Millionen (genau  1.956.281) unique user und 4.075.288 Seitenzugriffe. Im Klartext: Wer den LeiDmedien den Rücken kehrt, der kommt zu neuen erfolgreichen Portalen wie den Nachrichtenseiten des Kopp-Verlags.

Ach ja, wenn wieder einmal jemand behauptet, der Kopp-Verlag verbreite »Verschwörungstheorien«, dann wissen Sie, dass die Aussage aus der Desinformationsschatulle der CIA stammt. Ist es nicht mehr als peinlich, in einer Zeit des offenen Informationsflusses solche CIA-Parolen noch treudoof weiterzuverbreiten?

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