Verfasst von: Dr. Who | 3.3.15

1155 | Deutscher Weltrekord: Propagandakrieg an der Ostfront

via Hinter der Fichte

Zahlen aus 60 Ländern beweisen, Deutschland führt die Hitliste der antirussischen Propaganda an – noch vor den USA.

Das Sowjet-Paradies. Ausstellung der Reichspropagandaleitung der NSDAP 1942.

Die inzwischen zur flächendeckenden Hetze ausgewachsene Propaganda der deutschen Konzern- und Staatsmedien gegen Russland ist allgegenwärtig. Im Jahr 2014 steigerte sie sich im quasistaatlichen und privaten TV gleichermaßen, dass selbst unpolitische Menschen auf die Barrikaden gingen und den Mediensirenen die Stirn boten.

Die Unterstützung der US-finanzierten Kiewer Oligarchenjunta, Putschisten, Faschisten durch Print- und elektronische Medien (und die politischen Faschismusunterstützer von Harms bis Brok) wuchs sich zum öffentlichen Skandal aus. Unvergessen die Propagandastücke von Atai, Lielischkies, Brössler, Kornelius, den WELT/ZDF-Eigendorfs, Herzinger und wie sie alle heißen.

Ranking der Feindseligkeit gegen Russland 2014

Für die Studie des Russischen Institutes für Strategische Studien wurde das „Ranking massenmedialer Feindseligkeiten gegen Russland 2014“ ermittelt.

70.000 Artikel ausgewertet

Bis heute verweigern sich die Schreibtischtäter dem Begriff „Lügenpresse“, es wurde gar Unwort des Jahres 2014 – gekürt von einer deutschen Medienjury. Doch das „Russische Institut für Strategische Studien“ hat nun profunde Daten vorgelegt, die unser aller Empfinden mit Fakten untermauern. 70.000 Medien-Veröffentlichungen in 60 Ländern wurden durch den Think Tank untersucht. Danach führt – wie bereits 2013! – weltweit Deutschland das Trommelfeuer gegen Russland unangefochten noch vor den USA an.

Die Medienfront besteht dem Institut zufolge aus „…den angelsächsischen Ländern, den EU-Staaten, Japan, Ukraine, Georgien und Jordanien…. 2014 hatte Deutschland die höchste Anzahl signifikanter Veröffentlichungen über Russland – 8929, gefolgt von den USA mit 5771, Großbritannien 5209, Frankreich 4810, Schweiz 4105.“ „Die Länder die einen Propagandakrieg führen sind Deutschland und USA, gefolgt von den weniger aggressiven Österreich, Frankreich, Großbritannien und Polen.“

Faktor der Schande

Die von den deutschen Atlantikern und Bilderbergern angeführten Medien bellen demzufolge noch lauter als die Stimme ihres Herrn in Washington.

Von den 8929 deutschen Russlandmeldungen waren geradeeinmal 1050 neutral, 7838 dagegen negativ. Mehr als in den USA, Canada und Polen zusammen!

Aus diesem Verhältnis von neutralen zu feindseligen Artikeln ergibt sich ein (Feindseligkeits-)Faktor von 7,46. Deutlicher gesagt, sachlichen Berichten stehen 7,46 Feindseligen gegenüber. Weltrekord.

„Lügenpresse“ trifft den Zustand der deutschen Medienlandschaft erwiesenermaßen nicht annähernd.

Wir leben im weltweit führenden Propaganda-„Staat“, totaler und radikaler als wir uns ihn vorstellen konnten. Goebbels hat Recht behalten mit seinem letzten Eintrag in sein Tagebuch, einsehbar im Staatsarchiv Freiburg:

»Sollte uns der Sprung in die große Macht nicht gelingen, dann wollen wir unseren Nachfolgern wenigstens eine Erbschaft hinterlassen, an der sie selbst zugrunde gehen sollen. Das Unglück muß so ungeheurlich sein, daß die Verzweiflung, der Wehruf und Notschrei der Massen trotz aller Hinweise auf uns Schuldige sich gegen jene richten muß, die sich berufen fühlen, aus diesem Chaos ein neues Deutschland aufzubauen. Das ist meine letzte Berechnung.«

1. Die feindselige Propaganda-Presse geht perfide auch gegen einheimische Kritiker vor, wie die Aktion der WELT gegen Maren Müller und die Publikumskonferenz zeigen.

2. Der Widerstand der Bürger gegen Russophobie und jeder Kampf für die deutsch-russische Freundschaft wie im Forum Zukunft Ost finden unsere ungeteilte Unterstützung.

Ordentlich kracht es auch hier:

Bundesverfassungsgerichtspräsident Voßkuhle diskreditiert während eines Studentenempfangs an der Universität Oxford wohl geistestrunken die Rechtsprechungspraxis des Verfassungsorgans Bundesverfassungsgericht oder heißt es besser: in vino veritas?

“Verfassungsgerichtspräsident Voßkuhle erklärte bereits im Oktober im Handelsblatt offen, aus „Zeitgründen“ werde sich das Gericht noch monatelang nicht zu den EZB-Anleihen im noch ausstehenden Haupturteil zum ESM äußern können. Bei einem Studentenempfang an der Universität Oxford – womöglich einer der Gründe für den Zeitmangel des Gerichts – gab er sich in etwas angetrunkenem Zustande deutschen Studenten gegenüber entschieden indiskreter: er werde das Urteil solange hinauszögern, bis die EZB Fakten geschaffen habe oder aber, wenn sich das Urteil nach Ablauf von in etwa einem Jahr einfach nicht mehr länger hinauszögern lässt, werde er mit irgendeinem der vielen juristischen Scheinargumente, auf die das Gericht immer zurückgreifen könne, ein Verbot von Draghis Anleihenkäufen als offensichtliche Mandatsverletzung durch die EZB elegant umgehen.” (Quelle: Handelsblatt, 15.04.2013, Gastkommentar von Prof. Dr. Gunnar Beck, London unter dem Titel: “Das Handeln der EZB in der Eurokrise steht in immer eklatanterem Widerspruch zu den gültigen EU-Verträgen. Eine herausragende rechtsbeugende Rolle nimmt dabei das deutsche Bundesverfassungsgericht ein.”)

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