Verfasst von: Dr. Who | 13.3.15

1168 | Multikulti: Wie durch erzwungene Vermischung der Vielvölkerstaat (EU) legitimiert und Identität ausgelöscht wird

Der Begriff Volk bezeichnet eine Reihe verschiedener, aber teilweise sich überschneidender Gruppen von Menschen.

Ursprünglich bezeichnete das Wort „Volk“ vor allem eine Menschenmenge, also viele Leute, so wie heute noch im Englischen von a lot of people die Rede ist. Wendungen des Typs: „Es war viel Volk anwesend.“ werden im Deutschen zunehmend ungebräuchlicher.

Das Wort Volk mit dem Zusatz „einfach“ (einfaches Volk) wird hingegen heute noch oft verwendet. Der Begriff bezeichnet die Mehrheit der Bevölkerung eines Landes in Abgrenzung zur dort herrschenden Elite.

Seit Beginn der Neuzeit wird generell auch eine Gemeinschaft oder Großgruppe von Menschen derselben Ethnie mit gleicher Sprache und Kultur ein Volk genannt. Die Zugehörigkeit zu einem Volk hat neben objektiven Faktoren (wie Artverwandtschaft, gleiche Sprache und politische Schicksalsgemeinschaft) auch eine subjektive Komponente im Sich-Bekennen zu einem Volk. Darauf haben insbesondere Ernest Renan, Gustav Rümelin und Hermann Heller aufmerksam gemacht. So haben sich viele in Deutschland lebende Juden vor ihrer Verfolgung als Deutsche gefühlt. Der herkömmliche Begriff des Volkes bezeichnet nicht exakt eine bestimmte Kombination der genannten Merkmale, sondern hat einen Bedeutungsspielraum, innerhalb dessen keiner der objektiven Faktoren allein ausschlaggebend und keiner unter allen Umständen unentbehrlich ist.[1] Bei dieser Verwendung des Begriffs wird zwischen verschiedenen Völkern unterschieden, die Benutzung des bestimmten Artikels ist dann üblich, wenn von einem bestimmten Volk die Rede ist (z. B. von dem deutschen Volk(e)).

Ein Volk im Sinne von Staatsvolk besteht hingegen aus der Gesamtmenge der Staatsbürger und ihnen staatsrechtlich gleichgestellter Personen, es bildet dessen Demos (griechisch δῆμος ‚Gemeinde, Volk‘) als Grundlage der Demokratie. Die ethnische Herkunft von Bürgern eines Staates ist dabei rechtlich unerheblich, während ein Volk im ethnischen Sinn nicht unbedingt einen eigenen Staat haben muss, in dem es die Mehrheit der Bevölkerung bildet (→ Vielvölkerstaat). Diese Definition war seinerzeit maßgeblich für die Entstehung von Nationalstaaten mit ihrem Anspruch, dass jeder Bewohner des Staatsterritoriums mit Bürgerrecht seiner „Nation” angehören müsse.

Quelle: Wikipedia

Aus der Nation ergibt sich natürlich auch nationales Recht. Was das unter obigen Vorzeichen bedeutet, ist selbsterklärend.

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