Verfasst von: Dr. Who | 7.5.15

1203 | Appell: Ex-DDR-Militärs gegen Konfrontationsrhetorik und Kriegshetze

Zunächst:

Offensichtlich stellt sich die Frage nicht, ob sich Krieg rechnet. Denn nach allem, was seit geraumer Zeit nachzuverfolgen ist, ist Krieg aus-ge-rechnet das Ende aller "Schulden". Mit Krieg wird Betrug kaschiert, der so ungeheuerlich ist, dass er nur dadurch vertuscht und die Vertuschung dadurch erpresst werden kann, dass sich die Menschen gegenseitig auslöschen. Geld, Finanzen, Zinseszins – all das ist Glaube, ist Religion. Und weil dieser Glaube mathematisch absolut zwangsläufig den Irrtum beweist, ist er nur aufrecht zu erhalten, indem man am Punkt X alle Gläubigen (Gläubiger) eliminiert. Es ist so einfach, so durchschaubar – wenn man Sprache (als Ausdruck des Denkens) beherrscht!

Rund 100 Generäle und hohe Offiziere der ehemaligen DDR-Streitkräfte haben in einem offenen Brief an die deutsche Öffentlichkeit die westliche Kriegsrhetorik gegen Russland verurteilt und Kooperation statt Konfrontation gefordert.

70 Jahre nach dem „historischen Sieg“ über den Faschismus, für den 27 Millionen Bürger der Sowjetunion ihr Leben gegeben haben, sei „der Krieg wieder zum ständigen Begleiter der Menschheit geworden“, heißt es in dem Schreiben, das die Junge Welt veröffentlicht hat.

„Die von den USA und ihren Verbündeten betriebene Neuordnung der Welt hat in den letzten Jahren zu Kriegen in Jugoslawien und Afghanistan, im Irak, Jemen und Sudan, in Libyen und Somalia geführt. Fast zwei Millionen Menschen wurden Opfer dieser Kriege, und Millionen sind auf der Flucht“, so der Brief, den unter anderem die Ex-Verteidigungsminister Heinz Keßler und Theodor Hoffmann unterschrieben haben.

Die ehemaligen DDR-Militärs rügten die „beispiellose Medienkampagne“ gegen Russland und warfen „unverbesserlichen Politikern und korrumpierten Journalisten“ vor „die Kriegstrommeln zu rühren“. Sie warnten, dass eine neue militärische Auseinandersetzung auf dem dichtbesiedelten europäischen Kontinent Millionen Opfer bedeuten und aus Europa eine „zerstörte Wüstenlandschaft“ machen würde.

„Weil wir sehr gut wissen, was Krieg bedeutet, erheben wir unsere Stimme gegen den Krieg, für den Frieden“, so die ehemaligen Militärs in ihrem Appell. „Wir brauchen keine Kriegsrhetorik, sondern Friedenspolemik… Wir brauchen keine Kriegshetze gegen Russland, sondern mehr gegenseitiges Verständnis und ein friedliches Neben- und Miteinander.“

Quelle: http://de.sputniknews.com

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