Verfasst von: Dr. Who | 20.6.15

1257 | Krieg ist Krieg

… wer ihn führt, hat kein Recht über Erscheinungsformen zu klagen!

In einem Interview mit der britischen Daily Mail hat eine ostukrainische Patriotin von ihren Erlebnissen aus dem Krieg in der Ukraine berichtet. Vorher hätte Oksana Gimrakowa im Finanzamt gearbeitet und nie eine Waffe in der Hand gehalten. Nun sei sie die am meisten gefürchtete Scharfschützin ihrer Einheit.  "Ich habe 24 Ukrainer getötet", sagte die 28-Jährige gegenüber der Zeitung. Auf ihren Kopf seien etwa 180.000 Euro ausgesetzt, ergänzt ihr Mann Ruslan. Ruslan und Oksana tauchen beide auf der ukrainischen Anti-Terror-Liste auf, berichtet Daily Mail.

Neben den 24 Soldaten habe seine Frau auch zwei Kriegsgefangene erschossen, erzählt Ruslan. Einer der beiden wäre ein Offizier, der andere ein 22-jähriger Infanteriesoldat gewesen. Der Infanterist hätte Oksana um sein Leben angefleht: "Er bettelte und sagte, dass er eine Frau und ein Kind hat", sagt Ruslan. "Oksana antwortete ihm: ‚Nein, du bist schuldig, wie der Rest von euch. Ich habe um meinen eigenen Sohn Angst.‘ Dann hat sie ihn und den anderen erschossen."

Das ist Krieg. Ohne Federlesen, ohne Kuscheln, ohne Gnade. Das ist die Front. Dort, wo der Krieg stattfindet, wo er real ausgetragen wird. Wo Menschen zerfetzt werden, wo auf der einen wie auf der anderen Seite blutige Opfer entstehen, wo entstellte Leichen Realität sind. Das ist Krieg – und kein Propagandabüro westlicher Schmiermedien.

Deshalb sind ARD, ZDF & Co. allesamt mitverantwortlich für das Blutvergießen. Und dann erdreistet man sich, von deutschen Bürgern Zwangsgebühren eintreiben zu wollen – selbst unter Androhung von Gewalt und Gefängnis, als Demokratie-Abgabe. Mehr Zynismus ist nicht möglich. Müssen tatsächlich "Gerichtsvollzieher" erschossen werden?

Advertisements

Kategorien