Verfasst von: Dr. Who | 2.8.15

1270 | Flüchtlinge – Übergriffe – vermeintlich "desolate Situation"

Asyl-Watch

Über das Thema „sexuelle Übergriffe“ rede der Helferkreis selbstverständlich mit den Holzkirchner Asylbewerbern. „Wir erklären ihnen, dass man Frauen nicht einfach anfassen darf.“ Die Flüchtlinge wollen über das Thema reden, berichtet Winklmair. „Sie schämen sich für die Tat der anderen.“ Dagegen, dass die Übergriffe auf die kulturelle Herkunft der Flüchtlinge zurückzuführen seien, wehrt sich Winklmair. „Es ist ein Problem junger Männer in einer desolaten Situation.“ Alkohol spiele manchmal auch eine Rolle. Mit der Herkunft habe das nichts zu tun. | Quelle und weiterlesen: merkur.de

Wir wehren uns gegen derart einseitige Darstellungen, die zudem nicht valide sind. Junge Männer gibt es auch in Deutschland, trotzdem wissen sie aus ihrer Sozialisation und Herkunft, dass man in unserer Kultur Frauen ’nicht einfach anfasst‘, geschweige denn sexuell belästigt. Auch gibt es genügend junge deutsche Männer in einer desolaten Situation – dennoch würde kaum jemand für sie Partei ergreifen, wenn dies als Argument und Rechtfertigung für sexuelle Zügellosigkeit dienen sollte. Und nicht deutsche junge Männer vergewaltigen (junge) deutsche Frauen, sondern eben gerade kulturfremde. Selbstverständlich hat das etwas mit der Herkunft zu tun. Und wer zuviel trinkt als er verträgt, verdient keine Schutzglocke, sondern die Ausnüchterungszelle und eine saftige Verwarnung. Wer die politisch korrekt rosarot gefärbte Brille ablegt, erkennt, dass da zuweilen eine Ablehnung der abendländischen Kultur vorherrscht. Vergewaltigung ist dabei ein Ausdruck von Missachtung.

Menschen, die nach Deutschland importiert werden und für die von Deutschen immer lautstärker „Toleranz“ gefordert wird. Wo bleibt die Toleranz für Deutsche? Wo bleibt die Sicherheit für Deutsche? Wo bleibt die gewohnte Ruhe? Wo bleibt die Hygiene als gewohnter Standard?

„Nicht gut, dass ihr hier seid… denn ihr solltet in eurer Heimat sein, statt in die Fremde zu migrieren, weil eure Heimat es trotz der reichen Nationen nicht schafft, Gleichwertiges zu ermöglichen. Nicht gut, dass ihr hier seid… denn das zeigt uns, wo wir versagen.“

Während Deutschland wie besessen Asylanten anwirbt, riegeln andere Länder wie etwa Dänemark, England oder Ungarn ab: http://www.unzensuriert.at/content/0018312-Daenische-Regierung-kuerzt-Bezuege-fuer-Asylwerber

Bereits Anfang Juli kündigte die neue dänische Regierung drastische Änderungen im Asylwesen an, um die Zahl der Asylwerber, die nach Dänemark kommen, zu verringern. Reagieren will man mit diesen Regelungen auf die steigenden Asyl-Neuanträge im Land. Waren es 2014 noch 15.000 Menschen, die Asyl beantragt haben, so sind es im Folgejahr schon jetzt doppelt so viele.

Anreize minimieren

Konkret sieht ein im Juni auf den Weg gebrachtes Gesetz vor, die Bezüge für Asylsuchende zu halbieren, und zwar von bisher umgerechnet 1.450 Euro für Alleinstehende auf rund 800 Euro monatlich. Bewirken sollen diese Maßnahmen, dass weniger Asylwerber nach Dänemark kommen, so die Migrationsministerin Støjberg: „Das ist unser ganz klares Ziel.“ Generell sind die Absichten der dänischen Minderheitsregierung unter Regierungschef Lars Løkke Rasmussen klar: Dänemark müsse für Asylsuchende weniger attraktiv werden.

von Gerhard Wisnewski

Politiker und NATO-Strategen werden den Kampf gegen die deutsche und europäische Bevölkerung mit Hilfe der Migrantenwaffe fortführen ‒ bis zum bitteren Ende. Schon basteln Geheimdienste an neuen rechten Terrorgruppen à la NSU, die sich an die Spitze der asylkritischen Bewegung setzen und diese so in Misskredit bringen und neue »Anti-Terror-Gesetze« ermöglichen sollen. Am Ende steht der totale »Asylstaat« …

Schrecklich, diese Anschläge auf Asylbewerberheime: »Die Zahl der Übergriffe auf Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte ist in diesem Jahr stark angestiegen«, meldete das Handelsblatt am 23. Juli 2015. 202 sollen es 2015 bereits gewesen sein. Da ist es wieder, das hässliche Deutschland: Fremdenhasser und Brandstifter überall! Das Problem ist nur, dass die Zahl dieser sogenannten Übergriffe massiv aufgeblasen wird.

Wer sich unter den 202 »Übergriffen« irgendwelche Anschläge vorstellt, liegt nämlich schief, denn laut Handelsblatt waren darunter lediglich 22 Gewalttaten. Was zwar 22 Gewalttaten zu viel sind, aber eben nicht 200. Ja, genau genommen sind 22 Gewalttaten gegen Flüchtlingsheime bei 80 Millionen Einwohnern und Hunderten von Asylunterkünften erstaunlich wenig. Wahrscheinlich viel weniger als die Gewalttaten von Flüchtlingen gegen die einheimische Bevölkerung.

Demonstration = Anschlag

Die erstaunliche Vermehrung der »Übergriffe« gelingt, indem auch Proteste dazugezählt werden ‒ die Mehrzahl dieser »Übergriffe« also aus schlichten Demonstrationen vor Asylbewerberheimen besteht. Das heißt also, dass eine Demonstration, der vornehmste Ausdruck der Meinungsfreiheit und Demokratie, quasi als Anschlag betrachtet wird. »Zu Übergriffen werden Brandanschläge ebenso gerechnet wie Proteste vor Asylbewerberheimen«, stand beispielsweise in der Osnabrücker Zeitung zu lesen (online, 23.7.2015).

Umgekehrt heißt das, dass ein protestierender Bürger mit einem Brandstifter gleichgesetzt wird. Die asylkritische Bevölkerung soll also nicht nur in die rechte Ecke gestellt, sondern auch kriminalisiert werden: Wer protestiert, ist ein Brandstifter.

Asylkritiker = Terrorist

Das ist aber nur die erste Stufe. Die nächste Stufe wird darin bestehen, Asylkritiker mit Terroristen gleichzusetzen. Bei Polizei und Geheimdiensten arbeitet man schon längst an bewährten Konzepten der Aufstandsbekämpfung. Denn als solchen sieht man die zunehmende Unzufriedenheit und auch Aufmüpfigkeit gegen die überbordende Flüchtlingswelle.

Quelle: KOPP Verlag

Worum geht es also in Wahrheit, wenn gegen den Willen der Mehrheit der deutschen Bevölkerung Massen an „Flüchtlingen“ nach Deutschland importiert werden und deutlich wird, dass das Thema ein Gefecht zwischen der „einfachen“ Bevölkerung und augenscheinlich opportun-elitären Kreisen ist, die ihrerseits deutsche Bevölkerungsteile „erziehen“ oder am besten vertreiben wollen? Ausdünnen, heterogenisieren, wie tollwütige Hunde erschlagen – das sind Vokabeln des Ex-Bundes-Außenministers Joschka Fischer für deutsche Bevölkerungsanteile.

Wie die Deutschen von einer Zwang-Politik überrollt und entmündigt werden, wie sie zu Themen wie Asyl und Flucht zu stehen, wie sie zu denken und zu reden haben, ob sie NSA-Ausspähung geil finden… den Ton geben seit langem jene an, die sich gern mit der eigenen(?) Bevölkerung anlegen. Dabei sind all jene schnell rechts, schwachsinnig, oder ganz einfach Terroristen, die das verordnete und zunehmend erzwungene Denken und Handeln ablehnen. Demokratie heißt auf Neudeutsch „Bück dich oder ich beug dich!“

Niemand hat etwas gegen andere Menschen. Niemand verabscheut Zuwanderung und Zuwachs, geschweige denn echte(!) Bereicherung. Niemand ist so kaputt, dass er aus simplen Launen heraus agiert. Das aber wird Deutschen, die der Asylpolitik und täglichen Praxis kritisch begegnen, zunehmend suggeriert. Wieder einmal soll gezielt getriggert werden, sich schlecht oder gar schuldig zu fühlen, wenn man nicht mit den Wölfen heult und in das zunehmend erzwungene Diktat des „guten Deutschen“ einstimmt.

Anstatt den wahren Ursachen auf den Grund zu gehen, wird über Symptome und Wirkungen wie Krieg, Folter, Vertreibung schwadroniert. Nicht, dass es so etwas nicht gibt. Es gibt sie, natürlich. Aber nicht, weil böse Diktatoren oder geistig verwirrte Tyrannen andere Menschen schinden. Sondern weil Rüstungs- und Finanzkreise ein elementares Interesse daran haben. Spannung erzeugt Dynamik. Spannung erzeugt Nachfrage. Wo Nachfrage herrscht, kann etwas verkauft werden. Das Ganze ist ein riesiger Markt. Nur der Dumme erkennt nicht, dass auch er verkauft und verschaukelt wird. Zum Beispiel von „Prominenten“, die sich vor den Karren spannen lassen. — Von Bewusstsein findet sich indes kein einziges Wort.

BERLIN. Deutschland ächzt unter der Asylwelle. Vielerorts sind die Kommunen und Gemeinden mit der Unterbringung und Versorgung der Asylbewerber an ihre Grenzen gestoßen. Der Protest gegen die Aufnahme der häufig nicht asylberechtigten Flüchtlinge aus Afrika oder vom Balkan wächst. http://www.focus.de/politik/ausland/sie-laufen-an-den-bahngleisen-unter-dem-aermelkanal-entlang-fluechtlinge-werden-von-der-franzoesischen-polizei-am-eurotunnel-umzingelt_id_4850757.html

Trotzdem, oder gerade deswegen, heißen nun zahlreiche Prominente – darunter Wissenschaftler, Politiker, Künstler und Unternehmer – die Asylbewerber laut der Internetseite der Huffington Post in Deutschland willkommen. Hier eine Auswahl:

Sigmar Gabriel, SPD-Chef, Wirtschaftsminister und Vizekanzler:

„Liebe Flüchtlinge, es ist gut, daß ihr hier seid, denn wir wollen Euch Schutz vor Krieg, Not und Verfolgung geben. Und auch eine neue Heimat. Auch in unserem Land gab es eine Zeit, in der Menschen vor Verfolgung oder vor dem Krieg fliehen mußten. In vielen Familien sind die Erinnerungen daran noch nicht vergessen. Auch nicht daran, wie froh unsere Eltern und Großeltern waren, als sie ihre Kinder in Sicherheit wußten. Wir wollen, daß ihr das Gleiche empfinden könnt.“

Margot Käßman, ehemalige EKD-Ratsvorsitzende:

„… weil wir uns wünschen, daß auch ihr wie wir in Frieden und Sicherheit leben könnt und ihr eine Bereicherung für unsere Gesellschaft seid!“

Marie von den Benken, Model, Bloggerin:

„Liebe Flüchtlinge, es ist gut, daß ihr hier seid, weil ihr mein Leben, meinen Alltag und meine Welt bereichert. Und mich herausfordert, mich wieder wohler in meiner Haut und meinem Land zu fühlen, weil ich aufstehen will gegen die schwachsinnigen Krawalldeutschen, die sich wieder formieren. Aber sie können euch nichts anhaben. Sie können uns nichts anhaben. Haß ist kein Argument. Auf jeden Unverbesserlichen Deutschen, der euch bedroht oder beleidigt, kommen 1.000 Deutsche, die euch die Hand reichen möchten.“

Gerhard Illing, Professor an der LMU München:
„… weil angesichts der schrumpfenden Bevölkerung hochmotivierte Arbeitskräfte in Deutschland dringend gebraucht werden. Wer es trotz der riesigen Hürden geschafft hat, zu uns zu kommen, hat eindrucksvoll die Entschlossenheit unter Beweis gestellt, hier voranzukommen. Wir sollten ihr/ihm eine rasche Integration in unsere Gesellschaft und auch in den Arbeitsmarkt ermöglichen.“

Christian Jansen, Professor an der Uni Trier:
„Liebe Flüchtlinge, es ist gut, daß ihr hier seid. Denn ihr macht unser Land noch bunter. Migration hat es immer gegeben in der Geschichte. Sie hat eine meist produktive Unruhe erzeugt und zur kulturellen Weiterentwicklung beigetragen. Wer sich abschottet, bleibt zurück.“

Sebastian Wilsdorff, Musiker:

„… weil die Vielfalt schon immer die Einfalt besiegt hat. Und von der haben wir leider viel zu viel in unserer Welt. Wir, die reichen und friedlichen Nationen, haben anscheinend viel zu schnell vergessen, wie es ist, von Krieg, Armut, Hunger und Verfolgung vertrieben zu werden. Obwohl das ja noch gar nicht so lange her ist.“

Ludger Pries, Professor an der Ruhr-Universität Bochum:
„… weil unser Land nach 1945 etwa 40 Millionen unfreiwillige Migranten hatte und ihm von vielen Ländern geholfen wurde, niemand sein Land gerne verläßt, ihr also alle aus Verzweiflung über ausweglose Lagen gekommen seid, man hier vergleichsweise gut in Frieden und Wohlstand leben kann und wir moralisch, rechtlich, politisch zum Teilen verpflichtet sind, unser Wohlstand auf Globalisierung beruht und deshalb besondere Verantwortung für die Lage der Menschen in anderen Ländern haben.“

Sarah Maria Besgen, Schauspielerin:

„…weil multikultureller Einfluß unseren Horizont erweitert.“

Öczan Mutlu, Bundestagsabgeordneter der Grünen:

„Liebe Schutzsuchende, es ist gut, daß ihr hier seid, weil Ihr Euch vor Verfolgung, Folter, Vergewaltigung, drohender Todesstrafe, vor Krieg und Bürgerkrieg, oder auch der Zerstörung Eurer Existenzgrundlage habt in Sicherheit bringen können. Und auch wenn es hier noch nicht jeder Mensch begriffen hat, jede und jeder von Euch ist eine Bereicherung für Deutschland.”

Götz Ulrich (CDU), Landrat Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt:

„Liebe Flüchtlinge, es ist gut, daß ihr hier seid, weil wir Deutsche auf dem Lande immer weniger werden und ihr Lücken in Gesellschaft und Wirtschaft schließen könnt, die wir allein nicht mehr zu schließen vermögen.“

Lukas Köhler, Landesvorsitzender Junge Liberale Bayern:

„Liebe Flüchtlinge, es ist gut, daß ihr hier seid, weil wir zusammen in Bayern glücklich werden können und ihr unsere Gesellschaft bereichert.“

Dennis Feldmann, Vorstand Jusos Koblenz:

„…weil ihr neue Kultur mitbringt und eine vielfältige Gesellschaft super ist. Wir sind modern und ihr helft dabei, Neues zu entdecken. Wir können von uns gegenseitig lernen, ihr seid eine super Bereicherung. Vielen Dank, daß ihr da seid!“

Sonja Lehnert, Autorin
„… weil ihr hier sicher seid vor Krieg und Verfolgung, weil ihr eine kulturelle Bereicherung für Deutschland seid und weil es unter euch genauso spannende, kluge und die Gesellschaft bereichernde Menschen gibt, wie unter denen, die hier schon leben, weil die meisten Menschen aus Deutschland euch gerne aufnehmen und willkommen heißen. Wir wollen, daß ihr zu uns kommt, weil Ihr euch in Eurem Land bedroht fühlt. Und wir wollen dafür sorgen, daß ihr hier von den rechtsradikalen Terroristen und Nazis nicht verfolgt werdet. Das ist unsere Pflicht. Fühlt euch wie zu Hause.“

Weiter Stimmen finden sich hier.

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