Verfasst von: Dr. Who | 12.8.15

1307 | Facebook sperrt Tatjana Festerling

Seit Freitag ist die Facebook-Seite von Tatjana Festerling gesperrt. Medial wird dies als „längst überfälliger Schritt“ wegen angeblicher „Flüchtlings-Hetze“, die Festerling betreibe, gelobt. Festerling habe mit ihrer Kritik an der Asylpolitik sowie ihrer Systemkritik, in die sie die Medien involviert habe, nun „überzogen“.

Die „Pegida-Anführerin“ Festerling habe offenbar so überzogen, dass es selbst Facebook zu weit ging und ihre von 4.500 Nutzern abonnierte Facebookseite für sieben Tage gesperrt wurde.

Der Tagesspiegel, der Stern oder aber auch die Süddeutsche Zeitung, die Tatjana Festerling während ihres Engagements für die Bürgerbewegung Pegida mehrfach als „Lügenpresse“ harsch kritisierte, finden lobende Worte für die Sperrung, die von Facebookseite bislang noch nicht kommentiert wurde.

Immer noch viel zu viele Pegida-Unterstützer

Bedauerlich scheint es der Tagesspiegel zu finden, dass die befristete Sperrung die „Anti-Asyl-Bewegung mit Stammsitz in Dresden“ im Internet durch die Maßnahme des US-Konzerns gegen Festerling nicht wirklich „gebremst“ werde. Denn, so der Tagesspiegel weiter, Pegida selbst gefalle auf Facebook noch immer mehr als 156.000 Menschen. Und was Festerling momentan nicht auf ihrer eigenen Seite verbreiten könne, werde auf der Pegida-Seite oder der Unterstützerseite veröffentlicht.

So fragt man sich auf der Unterstützerseite „Solidarität mit Tatjana Festerling” in zynischem Ton, ob die Sperrung „alles sei“, was Tagesspiegel, Stern und die Süddeutsche„ könnten.

„Was ein Hass-Posting ist, definieren die kleinen, grünen, geschlechtslosen Bürschchen”

Tatjana Festerling selbst kommentiert die offenkundige Freude der Medien mit den Worten: „Was ein “Hass”-Posting ist, definieren natürlich wieder die kleinen, grünen, geschlechtslosen Bürschchen mit Geschwätzwissenschafts-Bachelor aus sozialistischen Universitäten, diesen von Gender-Schwachsinns-Dreck verseuchten Konditionierungsanstalten, die am laufenden Band zukünftige Einspeichler produzieren. Und wer dann am süßen Honigtopf der Deutungsmacht lecken durfte, reiht sich gleich ein in die von Pfründen angefixte Schreibgriffelzunft – man hält zusammen, haben ja alle ihre selbstgezimmerte, selbstgerechte Bedeutung zu verlieren. Die eigene Wichtigkeit ist ihr höchster und einziger Wert, die ständige Selbstvergewisserung ihre Droge, dafür gehen sie über Leichen. Billige, willige Presstituierte bestimmen das Debattenklima im Land – Ihr ekelt mich an!” (BS)

Quelle: blu-news.org

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