Verfasst von: Dr. Who | 27.8.15

1327 | DDR 2.0: Keine Gespräche mit dem "Pack"!

Vor über 25 Jahren musste man in der DDR erkennen, vor allem der politischen Führung: Es ist aus! Nichts geht mehr, wir sind dem Volk unterlegen. Jedenfalls so, allein. Wie weitermachen? Gute Idee: Wir krallen uns den Westen. Genial! Gesagt, getan: Anschluss an die BRD. Jedes Jahr verkündete man alsdann dem vereinten deutschen Wirtschaftsgebiet mit weiterhin gültigen Vorbehalten der Alliierten am 3. Oktober: die „Wiedervereinigung Deutschlands“ hätte stattgefunden. Feine Sache.

25 Jahre später reibt sich der Neu-Deutsche Bürger (verwundert) die Augen respektive die Ohren: Nicht länger „Wir sind das Volk!“ sondern „Wir sind das Pack!“

Die Demonstration ist in einer Demokratie ein Grundrecht, exakt wie die freie Meinungsäußerung – zunächst ungeachtet des Inhalts. Außerdem muss sich jeder UNGEHINDERT frei aus ALLEN Kanälen (damit sind keine Sendefrequenzen gemeint) informieren können, denn nur eine freie und ungehinderte Informationsbeschaffung sichert ein verlässliches Lagebild. Das weiß jeder Polizist, Feuerwehrmann, Notarzt – und eben auch jeder geistig selbsttätige, mündige, souveräne Bürge(r).

Zurück zur Demonstration. Genau wie in der ehemaligen DDR, vor allem gegen ihr Ende, 1989/90, wurde die freiheitlich-demokratische Grundordnung selbst zur Gefahr (deklariert). Es begab sich nämlich zu jener Zeit, dass die Macht der Herrschenden zu bröckeln begann bzw. bereits so tief entwurzelt war, dass ein Festhalten an dieser ein Erdbeben auslöste, das damals den gesamten so genannten Ostblock erfasste und in die Tiefe riss. Die heutige Analogie ist das Ende des Schuldgeldes, des Kreditgeldes. Wenn seine Zeit gekommen ist, muss alles gehen – selbst das Schuldgeld.

Nun dreht sich im Kapitalismus ALLES ums Geld – und wer nicht bereit und willens ist, weiterhin Schulden zu machen und sich ausnehmen zu lassen, der ist selbstverständlich FEIND Nr. 1. Der ist ein Systemfeind. Ein systemrelevanter Feind.

Vor diesem Hintergrund ist gut verständlich, wenn Siegmar Gabriel Demonstranten als PACK verunglimpft, vor allem er es völlig indiffrent tut.

Nun hat das Volk erkannt, dass es selbst des Systems größter Feind ist. Das Volk ist aufgewacht. Das System nützt dem Volk nicht, es schadet ihm, es fügt ihm Schaden zu.

Dieser Schaden soll gemehrt werden. Obwohl es oberste Pflicht aller „Volkvertreter“ ist, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Wer das in dieser Position nicht tut, ist ein Verräter. Genau wie zum Ende der DDR vor 25 Jahren ist in den Augen des Systems das Volk der Verräter. Deshalb sind heute, vollkommen frei und ungeniert, für Sigmar Gabriel, Demonstranten PACK.

Erstmalig seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2005 hat Bundeskanzlerin Merkel (CDU) am Mittwoch eine Immigrantenunterkunft besucht.

Ihr Besuch im sächsischen Heidenau, den sie zusammen mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Heidenaus Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) absolvierte, wurde von Demonstranten mit Buhrufen und lauten Pfiffen begleitet.

SPD-Zentrale nach Gabriel-Besuch mit Emails geflutet

„Wir sind das Pack“ riefen gekränkte Bürger in Anlehnung an die Aussage von SPD-Chef Sigmar Gabriel, der ohne Differenzierung bei seinem Besuch am Montag in Heidenau Demonstranten als „Pack“ bezeichnete. Wie der Spiegel berichtet, seien nach Gabriels Einordnung hunderte von „Beleidigungen, Beschimpfungen und Bedrohungen“ bei den Sozialdemokraten eingegangen. „Menschenverachtende Anrufe, Emails und Kommentare“, die „mittlerweile dramatische Ausmaße“ angenommen haben, hätten nach Aussage von SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi die SPD-Zentrale geradezu überschwemmt.

Andere hielten Schilder mit der Aufschrift „Wir sind das Volk“ der Kanzlerin entgegen. Sprechchöre mit „Lügenpresse, Lügenpresse” wurden den in großer Zahl vertretenen Journalisten entgegengerufen. Ein Kameramann sei sogar mit einem Ei beworfen worden.

Kein Gesprächsbedarf mit dem „Pack”

Der MDR berichtete, dass sich unter den Demonstranten auch viele gesprächsbereite Heidenauer vor der Immigrantenunterkunft versammelt hätten um mit der Bundeskanzlerin in einen Dialog zu treten. „Wir fordern einen Diskurs” war auf vielen Schildern zu lesen. Für die Heidenauer Bürger hatte Merkel jedoch keine Zeit und ließ, wie die brandenburgische AfD mitteilte, ihre Limousine an den Bürgern vorbeifahren und ignorierte so das Gesprächsangebot.

In der Heidenauer Unterkunft in einem ehemaligen Baumarkt sprach Merkel, durch ein Hupkonzert gestört, dann mit ausgesuchten Immigranten, deren Helfern und Sicherheitskräften, denen sie versicherte, dass es „beschämend und abstoßend sei, was wir hier erleben mussten“.

Heidenaus Bürgermeister Opitz kritisierte die „aufgeheizte Stimmung” bei Merkels Besuch. Die sei keine Art, wie man mit Gästen* umgehe, so der beschämte Parteikollege der Kanzlerin. Dennoch sei der Besuch der Kanzlerin „als Erfolg zu werten”, da Merkel von den „Flüchtlingen in der Unterkunft frenetisch begrüßt worden sei. Sie habe sich auch sehr viel Zeit genommen, um sich über die Schwierigkeiten zu informieren. *ungeladene Gäste wirft man hinaus!

Gabriel, Merkel und Gauck übergeben die Klinke an Maas

Bundespräsident Joachim Gauck besuchte ebenfalls am Mittwoch eine Flüchtlingsunterkunft in Berlin. Auch Gauck trat nicht in einen Dialog mit besorgten Bürgern ein, sondern kritisierte Angriffe auf Flüchtlinge und ihre Heime als „Dunkeldeutschland”.

Nach dem Besuch von Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD), gefolgt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und den Heidenauer Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) im Schlepptau hatte, hat nun Justizminister Heiko Maas (SPD) sein Kommen in Heidenau angekündigt. Auch er wird sich nicht den Fragen der Heidenauer Bürger stellen, sondern mit Schülern in Kooperation mit der Veranstaltung „Gesicht zeigen“ über die „fremdenfeindliche Ausschreitungen vom Wochenende“ diskutieren. (BS)

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) gefällt sich immer wieder im sozialdemokratischen Duktus der Belehrung und glaubt sich in der Position, seinen Mitmenschen – auch per Gesetz – vorschreiben zu dürfen, in welchen Bahnen geschrieben, gedacht und gefühlt werden darf. Dem Sozialisten ein inhärenter Wesenszug.

Heiko Maas, der Ziehsohn Oskar Lafontains, hatte für 40.000 Bürger dieses Landes, die sich friedlich zusammen fanden um in Hochzeiten der Bürgerbewegung Pegida auf Probleme aufmerksam zu machen, die sie ohne Gestalten wie Maas gar nicht hätten, nur die Prädikate „Hetzer“ und „Heuchler“ übrig. Tausende Menschen fielen und fallen dem Islam zum Opfer, werden hingeschlachtet und geschunden. Maas gefällt sich darin, vor den Kritikern dieser Ideologie zu warnen. Als Glaubensangehörige dieser Religion ein Massaker bei „Charlie Hebdo“ anrichteten, da rannte der stramme SPDler in eine Berliner Moschee um für „Toleranz“ gegenüber Muslimen zu werben.

Komplette Fehlbesetzung

Vielen gilt der ehemalige Vorsitzende der saarländischen Jusos als komplette Fehlbesetzung im Amt des Bundesjustizministers, da dieser in einer Konstanz belegt, dass er seinem Amt in keiner Weise gewachsen ist. Egal ob es seine „maas-losen“ Beleidigungstiraden Andersdenkender betrifft oder der heillose Umgang mit der Unabhängigkeit unserer Justiz in der Netzpolitk-Affäre – Maas präsentiert ein klägliches Bild jener Menschen, die es sich zum Beruf erkoren haben, uns zu lenken und leiten.

Heiko Maas‘ neueste Aktivität soll sich laut dem Nachrichtensender n-tv auf die Säuberung des sozialen Mediums Facebook erstrecken. Maas stellt aktuell fest, dass der Standard von Facebook unzureichend ist. Der Gedanken- und Wortwächter will weder „die Straße den Hetzern überlassen“ noch das Internet. Nach den „rechtsextremen Krawallen“ im sächsischen Heidenau will er ein „klares Signal“ und zwar „aus der Gesellschaft heraus“ gesendet wissen. Das „Pack“, wie die Heidenauer ohne große Differenzierung am Montag von seinem Obergenossen Sigmar Gabriel tituliert wurden, wird Maas nun zeigen, was geht und was nicht.

„Keinesfalls gegen das hohe Gut der Meinungsfreiheit gerichtet“

In einem Brief an die Verantwortlichen fordert der Bundesjustizminister mehr Initiative zu zeigen. Facebook soll dazu „bewegt werden“, „fremdenfeindliche Einträge“ – die Definition, was zukünftig alles darunter fällt wird er wohl gleich mitliefern – zu löschen.

Unser Weltanschauungsminister habe deswegen an die Europazentrale des sozialen Netzwerks in Dublin und an Facebook Germany geschrieben und die Verantwortlichen zu einem Gespräch in sein Ministerium gebeten, „um Möglichkeiten zu erörtern, um die Effektivität und Transparenz ihrer Gemeinschaftsstandards zu verbessern”. Maas schiebt auch gleich hinterher, dass seine Aktion selbstredend „keinesfalls gegen das hohe Gut der Meinungsfreiheit gerichtet sei“ und strapaziert wie die durch staatliche Gelder gehätschelte Antia-Kampftruppe zum tausendsten Mal den Slogan „Keine Toleranz der falsch verstandenen Toleranz“.

Bundeskanzlerin Merkel lässt ihre dialogbereiten Bürger, wie am Mittwoch in Heidenau geschehen, am Straßenrand stehen und degradiert diese zu Statisten für ihren Entrüstungsbesuch. Ihr Vize Sigmar Gabriel beleidigt, anstatt nachzufragen. Bundespräsident Gauck fabuliert ein „Dunkeldeutschland” herbei. Und Genosse Heiko Maas gibt dem staatlich und medial verordneten Maulkorb den juristischen Rahmen um selbst im Internet den Bürger mundtot zu machen. Die politisch-korrekte Darstellung des ganze Irrsinns, sowie eventuelle Korrekturen durch den Bürger in Kommentarspalten werden bereits seit langem von den Mainstreammedien und den Öffentlich-Rechtlichen gerade – also medial nach rechts und politisch nach links gerückt. Die Heidenauer nannten am Mittwoch dieses ganze Spektakel eine „Heuchelei”. Andere haben vor 25 Jahren gezeigt, wie es ausgehen kann, wenn politische Klassen versuchen, einem ganzen Volk den Mund zu verbieten. (BS)

Dazu bleibt zu sagen: Bürgerinnen und Bürger Ostdeutschlands schüchtern man so nicht ein, und erst recht kriminalisiert man sie nicht auf diese Weise. Das ist geradezu lächerlich. Der Versuch, ganze Teile der deutschen Bevölkerung indifferent abzukanzeln, endet wie Erich Honecker. Wort drarauf.

Advertisements

Kategorien