Verfasst von: Dr. Who | 29.8.15

1333 | Endstation: Widerstand und Konfrontation

Hier ein sehr guter Beitrag von Markus Gärtner: Bürger am Pranger

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat in seiner begrenzten Weisheit und Voraussicht eine Protest-Parole geprägt, die ihn jetzt lange verfolgen wird. Die vielen Menschen in unserem Land, die vergeblich eine öffentliche Debatte über die Flüchtlingspolitik fordern, aber als Antwort von den Medien niedergeknüppelt werden, können ihren berechtigten Unmut ab sofort in vier Worten voller Anklage und mit bissiger Ironie gegen eine unfähige Regierung hinausschreien: »Wir sind das Pack.«

[…]

Wer sich außerhalb des eng und willkürlich definierten Mainstreams stellt, ist eine Gefahr für die Demokratie, ein »Gegner« statt ein Andersdenkender. Nicht die politische Einheitsfront, die mit wachsender Meinungs-Diktatur herrscht, ist demnach die eigentliche Gefahr für das Land, sondern diejenigen, die sich dagegen auflehnen, dass die politische Kaste gegen das Volk regiert, sein Geld entwertet, seine Renten verhökert, seine bürgerlichen Freiheiten beschneidet, es von anderen Staaten belauschen lässt und es zulässt, dass wir als Vasall der USA in einen kalten Krieg gegen Russland getrieben werden.

Die Kritik der »neuen Rechten«, die hier als angeblich freiheits-feindlich diffamiert wird, wendet sich jedoch gegen die beschriebenen Vergehen am Wahlvolk und NICHT gegen die Demokratie selbst. Sie geißelt die Bevormundung der Bürger durch die Einheitsfront und sie verurteilt die Mittäterschaft der Mainstream-Medien bei dieser kollektiven Umerziehung.

Sie wendet sich gegen angeblich »alternativlose« Projekte und Kampagnen, für die kein gesellschaftlicher Konsens hergestellt wurde: Die europäische Einigung um jeden Preis, die Abgabe der Souveränität an Brüsseler Apparatschiks, die Frühsexualisierung in der Schule, die Ausbeutung mit immer höheren Steuern, die Unterwerfung unter amerikanische Kriegstreiber sowie die Besessenheit der Politik von Minderheiten, während die Anliegen der großen Gruppen in dieser Gesellschaft in die Warteschleife verbannt oder ganz abgehakt werden: Rentner, der Mittelstand und die traditionelle Familie vor allem.

Der »Feind« ist hier also genau NICHT die offene Gesellschaft, sondern die Eliten, die die offene Gesellschaft immer weiter abnagen, aushöhlen und für sich ausbeuten. Dass dies in dem genannten Buch ignoriert wird, ist eine ganz typische Reaktion des politischen und medialen Mainstreams, der nur noch an seine eigene Propaganda glaubt und Widerspruch immer weniger duldet.

Das Fazit macht wenig Mut: Wir haben einen Zustand erreicht, in dem wir dieses Land vor seiner Elite, vor allem der politischen Kaste, beschützen müssen, aber gewiss nicht vor Bürgern, die sich Gehör verschaffen wollen, während sie von Politikern als »Schande« und »Pack« verhöhnt und von den tonangebenden Medien täglich gemaßregelt und beschimpft werden.

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