Verfasst von: Dr. Who | 17.9.15

1368 | Hochmoderne Su-35 erweist F-35 als überteuerten Schrott

Wenn eine Gruppe US-amerikanischer Kampfflugzeuge F-35 russischen Su-35 begegnen würde, so wäre eine Kursänderung der beste Ausweg – einen Nahkampf sollten sie besser um jeden Preis vermeiden, wie das US-Onlinemagazin The National Interest schreibt.

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Nach Angaben der Zeitschrift schmiedet das Pentagon Pläne, die Lockheed Martin F-35 als Luftüberlegenheitsjäger einzusetzen, obwohl diese Maschine niemals als Jagdflugzeug gedacht war — die F-35 sei stets nur ein Kampfflugzeug mit starken „Selbstverteidigungsfähigkeiten in der Luft“ gewesen und bleibe das auch, betont das Magazin.

Gleichzeitig setzte Russland auf modernisierte Versionen des Mehrzweckkampfflugzeugs Su-27. Diese Flugzeuge sind auch überwiegend in der russischen Luftflotte vertreten. Eine vielversprechende Neuentwicklung sei die Sukhoi Su-35, die in ihrer stark verbesserten Version mit neuester Avionik, Triebwerken und Rumpf ausgestattet sei, berichtet The National Interest.

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„Was würde eine Gruppe von vier F-35 tun, wenn sie auf eine Gruppe von vier Su-35 stoßen würde? Höchstwahrscheinlich würden sie den Kurs ändern und F-22 Raptor und F-15C Eagle zur Hilfe rufen, zu deren Aufgaben das Erreichen und die Aufrechterhaltung der Luftüberlegenheit gehört.“

schreibt das Magazin.

Wenn die F-35 sich selbst überlassen wären, würden sie im Kampf gegen russische Su-35 womöglich noch in der Lage sein, zu entkommen. Dafür müssten die F-35 Piloten aber auf die „richtige Karte setzen“ und die besten Eigenschaften ihrer Flugzeuge zum Vorschein bringen.  Sie wären gezwungen, alle Vorteile ihrer Stealth-Technologien zu nutzen, um unbemerkt zu verschwinden und einen Nahkampf in Sichtweite zu vermeiden, was zu den Schwächen der F-35 gehört.

Die Möglichkeiten des russischen Kampfjets Su-35© Sputnik

Die Möglichkeiten des russischen Kampfjets Su-35

Die F-35 sei, so das Blatt, auch nicht so manövrierfähig wie die F-22 Raptor und fliege viel niedriger und langsamer. Die Raptor sei in der Lage, eine Überschallgeschwind-igkeit von mehr als Mach 1,8 ohne Einsatz der Nachbrenner zu erreichen, die F-35 könne nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von Mach 1,6 mit gezündetem Nachbrenner fliegen. Während die F-22 selber frei entscheide, wann und wo sie sich auf einen Luftkampf einlässt, seien es bei der F-35 nur die Fähigkeiten und Erfahrungen des Piloten, die das Flugzeug vor einem Abschuss retten können.

„Generell sollte der F-35-Pilot einen Nahkampf um jeden Preis vermeiden“

betont das Magazin.

Es sei höchst unwahrscheinlich, dass das US–Zentralkommando die F-35 bei Luftüberlegenheits-Missionen einsetzten würde, wenn es Alternativen gäbe.

„Aber angesichts der kleinen Flotte von Raptors und der schwindenden F-15C-Flotte ist es möglich, dass das Kommando dazu gezwungen sein würde.“

fügt The National Interest hinzu.

Quelle: de.sputniknews.com

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