Verfasst von: Dr. Who | 26.3.16

1501 | Terrorwelle: Ergebnis europäischer Arroganz

Die europäische Arroganz und Leichtsinn haben nach Ansicht des russischen Politikwissenschaftlers Alexej Muchin zu der jüngsten Terrorwelle geführt, die jetzt über Europa hinwegrollt.

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„Das Hoffen auf NATO-Strukturen und US-Militär in den europäischen Quartieren, die angeblich die Konturen der europäischen Sicherheit gewährleisten sollten, erwies sich als unproduktiv“, sagte Muchin gegenüber Sputniknews, „Mehr noch, die US-Geheimdienste erwiesen sich bei all ihrer technischen Ausstattung, Agenturen usw. als unfähig, die europäische Sicherheit zu gewährleisten. Oder aber sie wollten es nicht tun.“

Viele der Drahtzieher der jüngsten Terroranschläge lebten schon lange in der EU und seien weitestgehend in die Gesellschaft integriert, führte der Experte weiter aus. Außerdem sei mit den Flüchtlingswellen der letzten zwei bis drei Jahre auch  „terroristisches Fußvolk“ nach Europa gekommen — Leute, die bereit seien, Selbstmordanschläge zu verüben und schwere Waffen einzusetzen, meint der Experte. [ Hurra, hurra, Frau Merkel, Wilkommen! Großartig, einfach großartig, was Sie da fabrizieren. Zum Knutschen, zum Liebhaben, Ms Ferkel! ]

„Vor unseren Augen bildet sich eine Terrorarmee heraus, mit der es die europäischen Geheimdienste in nächster Zukunft zu tun haben werden“, so Muchin.

Explosionen am Flughafen Brüssel© AP Photo/ Ketevan Kardava/ Georgian Public Broadcaster

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Den Verzicht auf die Zusammenarbeit mit Russland in Sicherheitsfragen betrachtet der Experte als fatal. „Diese Zusammenarbeit erfolgt nur auf dem Papier, de facto aber werden die Informationen ignoriert, die die russische Aufklärung zur Verfügung gestellt hat.“ [ Und deshalb krepieren Menschen! Das Ergebnis verbrecherischer, verantwortungsloser Politik! ]

Diese Zusammenarbeit über Brüssel wiederherzustellen, sei aus politischen Gründen einfach unmöglich, betont der Sicherheitsexperte weiter. Seiner Ansicht nach sollten besser einzelne Länder die Zusammenarbeit mit Russland in diesem Bereich suchen.

Belgische Polizei bei Molenbeek© REUTERS/ VTM

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„Frankreich hat einen solchen Wunsch bereits geäußert. Deutschland und Italien müssen auch gewisse Schritte unternehmen“, stellt Muchin fest. Dem stünden allerdings politische Hindernisse im Wege, nämlich die Sanktionen. „Europa braucht mehr Souveränität und mehr Entschlossenheit bei politischen Entscheidungen. Und natürlich müssen die Beziehungen zu Russland wiederhergestellt werden“, sagte Muchin.

Die westlichen Geheimdienste können nach Meinung russischer Sicherheitsexperten mit den neuesten Mutationen des Terrorismus nicht Schritt halten. Sie seien hinter ihren russischen Kollegen um zehn Jahre zurückgeblieben. Der Kampf gegen den Terrorismus im Nordkaukasus habe die Russen vieles gelehrt, betont der Politikwissenschaftler. Und sie können ihre Erfahrungen weitergeben. Dafür allerdings müssten sich schon die europäischen Partner zu entgegenkommenden Schritten entschließen.

Quelle: de.sputniknews.com

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