Verfasst von: Dr. Who | 5.2.21

2114 | Psychohygiene: Corona-Willkür und die Strategie des Widerstands

von Dirk C. Fleck.

„Wir leben in einer Zeit, in der man das Denunziantentum hoffähig macht und den Maulkorb zum Accessoire erhebt. Die Kraftspeicher für die Wachgebliebenen in unserer narkotisierten Zivilgesellschaft sind fast leer. Jetzt gilt es, angesichts des globalen Treibens einer durch geknallten Finanz- und Politelite nicht den Verstand zu verlieren,“

heißt es in einem AUFRUF, den ich im vergangenen November hier auf KenFM und auf Facebook veröffentlicht habe (https://kenfm.de/aufruf-ii/). Damit wollte ich der schleichenden Depression entgegenwirken, die wie ein Schatten über dem Land lag. Dieser Schatten hat sich inzwischen noch einmal heftig verdüstert. Der unerträgliche Willkür-Wahnsinn unserer Gruselregierung zerstört systematisch das, was wir am nötigsten brauchen: soziale Kontakte. Das ist alles andere als gesund, das macht krank. Weit mehr, als es Corona je vermöchte!

„Deshalb ist es dringend notwendig, dass wir uns frei machen von den Narrativen, die der Politik entspringen,“ schrieb ich in dem Anruf weiter, „schließlich gibt es noch ein Leben außerhalb des politischen Ränkespiels, das unsere Seelen immer mehr zu vergiften droht. Vergessen wir das dämliche Spiel der Mächtigen, bleiben wir bei uns selbst, das lohnt sich. Es ist das einzige, was sich noch lohnt. Vor allem dann, wenn wir füreinander in Liebe da sind. Arbeiten wir an uns selbst, seien wir uns wichtig, jeder für sich, und sehen wir zu, dass wir die Personen in unserem unmittelbaren Umfeld aus ihrer Bewusstlosigkeit reißen.“

Der Aufruf war ein Schrei der Verzweiflung. Denn immer noch wirkte eine Nachricht nach, die mich im August 2016 mitten ins Herz traf. In einem US-amerikanischen Lokalsender hatte der Oglala-Lakota Vine Abhilasha den Entschluss seines Stammes verkündet, die spirituelle Hilfe für die weiße Rasse ab sofort einzustellen. Abhilasha (Sehnsucht) wörtlich:

„Erst wenn die Zivilisation von der Erde und aus euren Herzen verschwunden ist, werden wir euch beibringen, wie man lebt. Bis jetzt waren wir ziemlich erfolglos in unserem Bemühen, euch das verständlich zu machen. Bisher habt ihr nur versucht, aus dem, was wir euch gesagt haben, Geld zu machen oder es auf euer zerstörerisches System zu übertragen. Also werden wir bis zum Ende der Zivilisation in aller Stille an unseren Traditionen und an unserem Leben festhalten. Hinterher werden wir euch, wenn ihr zu uns kommt, helfen.“

Wer diese Botschaft locker wegstecken kann, dachte ich damals, anstatt sie beschämt zur Kenntnis zu nehmen, ist nur ein weiteres Molekül im Sauerteig unserer Zivilisationskultur, die ausschließlich der Gier gehorcht – von oben nach unten, von innen nach außen, auf individueller wie auf gesellschaftlicher Basis. Unsere Zivilisation beruht auf der systematischen und absoluten Vermeidung von Verantwortlichkeit. Es ist allerhöchste Zeit, dass sie sich das Genick bricht, da bin ich mit Vine Abhilasha einer Meinung. Trotzdem empfand ich sein Statement als todtraurig. Es fühlte sich an, als hätte man uns Ertrinkenden die rettende Hand verweigert. Umso erfreuter war ich, als ich vor kurzem davon erfuhr, dass sich Häuptling White Eagle vom Stamm der Hopi zu der aktuellen Corona-Situation in einer Weise geäußert hat, die stark an das erinnert, was ich mit meinem Aufruf zum Ausdruck bringen wollte. Wobei seine Worte weltweit Beachtung finden. Hören wir, was uns White Eagle zu sagen hat:

„Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden. Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch. Wenn Ihr rund um die Uhr Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen. Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen.

Sorgt für Euer Zuhause, sorgt für Eure Körper. Verbindet Euch mit Eurer spirituellen Heimat. Wenn Ihr Euch um Euch selbst kümmert, kümmert Ihr Euch gleichzeitig um alle anderen. Unterschätzt nicht die spirituelle Dimension dieser Krise. Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der von oben das Ganze sieht mit erweitertem Blick. Es liegt eine soziale Forderung in dieser Krise, aber genauso eine spirituelle. Beide gehen Hand in Hand.

Ohne die soziale Dimension fallen wir in Fanatismus. Ohne die spirituelle Dimension fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit. Ihr seid vorbereitet, um durch diese Krise zu gehen. Nimm deinen Werkzeugkasten und verwende alle Werkzeuge, die Dir zur Verfügung stehen.

Lerne Widerstand am Vorbild indianischer und afrikanischer Völker: Wir wurden und werden noch immer ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer zu entzünden und Freude zu haben. Fühle Dich nicht schuldig, Glück zu empfinden während dieser schwierigen Zeiten. Es hilft überhaupt nicht, traurig und energielos zu sein.

Durch Freude leistet man Widerstand! Ihr dürft stark und positiv sein. Und dafür gibt es keinen anderen Weg, als eine schöne, freud- und lichtvolle Schwingung zu bewahren. Das hat nichts mit Entfremdung (Weltfremdheit) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands. Wenn wir durch die Pforte gehen, bekommen wir eine neue Sicht auf die Welt, weil wir uns unseren Ängsten, unseren Schwierigkeiten gestellt haben.

Das ist alles, was du momentan tun kannst: – Gelassenheit im Sturm – Bleib ruhig, bete täglich – Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen. Zeige Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe.“

Quellen

vimeo.com

Quelle: KenFM


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