Verfasst von: Dr. Who | 22.8.21

2241 | Corona: Mitläufertum in deutscher Ärzteschaft ist obszön

"Das ist nicht mehr auszuhalten" – der Arzt Paul Brandenburg ist ein scharfer Kritiker der Corona-Politik. Sie hat in seinen Augen faschistische Züge. Heftige Kritik übt er an Mediziner-Kollegen, die sich weigern, Ungeimpfte medizinisch zu versorgen:

"Ärzte sind dazu da, Kranke zu behandeln. Und hier mit einem vollkommen politischen Argument zu kommen unter der Tarnung des Infektionsschutzes, das ist obszön. Da ist ein neuer Tiefpunkt in meinem Berufsstand erreicht.“ Gegen einen Arzt aus Norddeutschland, der keine Menschen ohne Impfung mehr behandeln will, hat Brandenburg Anzeige bei der Ärztekammer gestellt. Er sei gespannt, wie die nun reagiere, sagte der Arzt im Interview mit mir: „Die Servilität und das Mitläufertum in der deutschen Ärzteschaft sind es, die sprachlos machen!"

Brandenburg klagt über die massive Spaltung der Gesellschaft und missionarischen Eifer bei vielen Journalisten wie etwa Tilo Jung. Die Schnelltests hält er für unsinnig. Er klagt, dass die Corona-Politik die sozialen Gegensätze in der Gesellschaft verschärfe. Etwa, wenn bald jeder für die Tests selbst zahlen muss und für Ungeimpfte die Teilnahme am sozialen Leben davon abhängen wird. In den USA sage man, es gebe einen Lockdown nur für die gut Situierten, so Brandenburg: Die sitzen zu Hause im Lockdown, und die Ärmeren müssen raus und bringen ihnen die Pizza.


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