Verfasst von: Dr. Who | 10.10.21

2254 | Querschläger: Die Akte "Martin Lejeune"

via RA Markus Haintz – We the People – Wir sind der Souverän

ZUR VERMEINTLICHEN BEICHTE DES KOLLEGEN MARTIN LEJEUNE

Kommentar Anselm Lenz, Journalist und Verleger:

"Martin Lejeune war mir vor seiner journalistischen Tätigkeit am Rande der Demokratiebewegung nur als politisch wankelmütiger und verrufener Aufreger einer mir Jahrzehnte fern erscheinenden Vergangenheit bekannt.

Um mit mir in Kontakt zu kommen, bettelte er seit April 2020 immer wieder um Aufmerksamkeit, Interviews für seinen Blog und später um bezahlte Aufträge für Fotos und Artikel. Er rief gern sehr spät an.

Zuletzt machte er sich Sorgen um sein Überleben im Terrorstaat. Wie wir spätestens seit der ‚Todesliste‘ wissen, wohl auch mit gewisser Begründbarkeit. Es wird derzeit ein Krieg gegen den Menschen als solchen geführt. Martin Lejeune hat ihn nicht ausgelöst.

Jedenfalls: Mein Kollegium und ich hielten Lejeune entschlossen außerhalb unserer Redaktion. Denn niemand, der Lejeune etwas länger kennenlernt, könnte bezweifeln, dass er immer dazu neigen wird, auf beiden Seiten zu spielen. Heute hier, morgen dort, übermorgen wieder hier. Dies, ganz klar, ‚aus journalistischem Interesse‘, so meint er womöglich wirklich selbst.

Und genauso ist auch der jüngste Ausflug des Herrn Lejeune zum ‚Qualitätsmedium‘ T-Online zu bewerten.

Angesichts der Repressalien gegen Menschenrechtler und Journalisten in der Bundesrepublik der Gegenwart, einer Regierung, die unter Genozidverdacht steht und diesen zunächst zu widerlegen hätte, angesichts von Kinderquälerei und Gleichschaltung der Medien zu Regierungs-, Kriegs- und Konzernpropaganda, wäre es Aufgabe eines echten Journalisten, bei gemachten Erkenntnissen zu bleiben und diese einigermaßen aufrichtig zu vertreten. Dies nicht ohne Korrekturmöglichkeiten bei besseren oder neuen Erkenntnissen. Die hat Lejeune aber ja gar nicht. Er war halt mit Selfiestange bei Demos. Und nun hat er die Hosen voll.

Belege für die vermeintlich großen Enthüllungen? Keine.

In seiner "Aussteiger-Beichte" mit Video im Förstermantel am Weinberg wird in zähen Minuten nur klar, dass er tatsächlich gar nichts hat, wo auch nur wenig zu finden wäre. Außer eben seiner Hoffnung, nun als vermeintlicher Problem-Insider im Vorweihnachtsprogramm mal in die Lauterbach-Agitpropshow mit hineingesetzt zu werden.

Lejeune hat also Angst, braucht einen Job und wittert Hoffnung, als eine Art "Aussteiger" die eine oder andere Einladung vom Terrorstaat zu bekommen. Endlich mal im schicken Studio sitzen.

Wer den immer unter dem eigenem Schicksal leidenden Lejeune kennengelernt hatte, sah so etwas kommen. Man verließ sich jedenfalls nicht auf ihn und gab ihm niemals und unter keinen Umständen Einblicke in die viele Millionen Menschen starke Demokratiebewegung. Denn was gibt es da schon zu verbergen? Die Menschen haben schlichtweg keinen Bock auf Putsch, Erpressung und Rückfall in den Totalitarismus.

In Kernbereiche etwa unserer redaktionellen Arbeit hat man Lejeune auch nicht vordringen lassen. Mit Pardon, er kann schon was (wie man im Mainstream so sagt: "handwerklich"), ansonsten ist er aber einfach auch zu nervig und unausgegoren.

Seine Fotografien und seine Berichterstattung aus dem Ahrtal hingegen waren interessant, objektiv und aufschlussreich, so auch sein Angebot für DW-Ausgabe 65 – und zwischenzeitlich sogar unersetzlich angesichts des völligen Versagens von Staat und den Konzernmedien. Die Leute verloren alles, hatten Durst, brauchten Trinkwasser – und die politmediale Kaste schickte ihre Impfbusse und RTL-2-Reporterinnen. Und wäre das nicht traurig genug, brachten sie auch noch Laschet und Steinmeier, diese Wunder an Charakter und Intelligenz.

Nun: An Martin Lejeune ist ein Mainstream-Reporter verlorengegangen. Und das kommt eben dabei heraus.

Wen wundert’s?

Mich nicht. Ich befinde mich nach wie vor als Menschen- und Bürgerrechtler in einem antifaschistischen und prodemokratischen Abwehrkampf gegen die Perversionen einer durchdrehenden Fake-Elite, die das Menschenrecht, den Nürnberger Kodex, das Grundgesetz bricht, um einen fanatischen ultra-asymetrischen Pharma- und Psychokrieg gegen die Menschen, die Wahrheit, die Aufklärung zu führen und dabei die Grundrechte, Rechtsstaat und Menschenleben opfert. Ohne jedwede legitime oder moralische Grundlage. Und dabei auch noch in einen Genozid stolpert, diesen billigend in Kauf nimmt oder teils gar bewusst anstrebt.

Wer etwas Gutes will – und sei es auch mit mächtig Druck und über meinethalben notwendige Erstverschlechterungen hinweg – tut so etwas, wie das unter dem Corona-Putsch bereits Geschehene und derzeit Geschehende niemals, jedenfalls nicht alles davon gleichzeitig. Es gibt nichts, gar nichts, das dies jemals rechtfertigen könnte.

Das alles wird schon heute niemals vergessen werden und wohl kaum zu vergeben sein. Das Corona-Regime muss aufgeklärt, beendet werden – und weichen.

Darum geht es. Nicht um Martins Manschetten."

Anselm Lenz, Journalist und Verleger

–Ausschnittweise Zitation darf nur sinnwahrend und im korrekten Kontext wiedergegeben werden.–

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