Verfasst von: Dr. Who | 2.8.22

2322 | Trans-Humanismus: Paranoia als Kunstform

Stark sein im Glauben – das ist die ultimative Herausforderung im Zu-Stand Mensch-Sein. Trans-Humanisten – Subjekte, die den Humanismus überwunden zu haben glauben und in tiefster Selbstablehnung [aka Leugnung] zu ihrem einzigartigen, unverwechselbaren ICH stehen – wie etwa Yoval Harari oder Klaus Schwab – verstehen Holofeeling nicht https://holofeeling.de

Gleichwohl verstehen sie sich [gottgleich] als Retter der Menschheit, die den Freien Willen des Individuums [aka Welle-Teilchen-Dualismus] ignorieren und negieren, weil dies ihrer Auffassung nach so etwas gar nicht habe und folglich über sich selbst keine Aussage treffen könne, was es unmündig mache. Woraufhin diese Subjekte sich zu dessen Vormund aufschwingen, wobei sie selbst lediglich über menschliche Attribute verfügen. In dieser Paranoia bemerken sie nicht einmal, welchen unauflöslichen Widersprüchen sie auf den Leim gehen.

Trans-Humanismus ist unmenschlich, zutiefst unmenschlich und unbarmherzig. Trans-Humanismus bedeutet, das Geschenk des Sterbens, des Todes und dessen, was jeden Menschen “nachher” oder “anschließend” erwartet, vorzuenthalten. Es bedeutet, die Essenz des Mensch-Werdens vorzuenthalten, also das, worauf der Mensch “verzichtet” im Gegenzug seiner Geburt (vgl. Nichtlokalität; Singularität).

Insoweit ist Trans-Humanismus die Hölle, weil er dem Menschen die Seele raubt! Seelenraub ist Gottesleugnung, Blasphemie. Manche nennen genau das den Trick des Teufels, den dieser als Pakt schmiedet, um an die Göttlichkeit zu gelangen, an die Schöpferkraft, an die “Macht aller Mächte”, an die Essenz allen Seins. Für Trans-Humanisten sind Gottgläubige Betrüger und Irre, die anderen die “wahren Verhältnisse” verschweigen. Nämlich, dass diese abhängig von „Gottes Willen“ seien und somit keinen eigenen, so genannten Freien Willen, hätten. Dabei verkennen oder leugnen sie, dass diese Begriffe ausschließlich in der materiellen Welt überhaupt [analoge] Bedeutung haben. Derweil kann sich Gott seinen eigenen Tod “vorstellen” und schuf dafür das Paradox der Trennung, ergo ZEIT!

Wir verzichten an dieser Stelle auf Größen wie Dimensionen in Mathematik und Physik einzugehen. Wer in der So-Seins-Form  M-e-n-s-c-h  die gefühlte Fragmentierung alias “Trennung” von der Ewigkeit nicht akzeptiert und stattdessen als [spezifisch] menschliche Schwäche im Sinne von Unvollkommenheit missversteht, begeht einen schweren Fehler, der allem Beseelten schwer anlastet. In der Bibel ist der Teufel der personifizierte Transhumanist in Gestalt des Antichristen. Wer als Wassertropfen keine Liebe für sein So-Sein als Wassertropfen aufbringt und dieses So-Sein als Makel deklariert, hat es tatsächlich sehr schwer in seiner Existenz. Man sollte daher Form und Inhalt nicht verwechseln, besser noch: in Balance sein. Wegen der Unschärfe(relation).

Trans-Humanismus ist der fortgeführte Kampf des Atheismus und der Blasphemie. Trans-Humanisten behaupten, es gibt keinen Gott oder wie Friedrich Nietzsche es sagt: “Gott ist tot!” Gott aber lebt, denn er veranlasst alles was ist. Wer dabei kurzsichtig behauptet, dies sei Beweis für den nicht-vorhandenen Freien Willen, irrt ebenso wie gewaltig. Denn wer glaubt, keinen Freien Willen zu haben, lebt lediglich außerhalb der Toleranz, wie sie jedes System kennzeichnet. Ist die Abweichung zu groß, könnte ein Pferd behaupten, ein Esel zu sein. Das Gleiche erleben wir derzeit mit Gender-Gaga und frei wählbaren Geschlechtern. Es kann wirklich nichts Lachhafteres, Absurderes geben.

Kinder oder Clowns verkleiden sich, um (temporär) eine andere Identität anzunehmen. Wer glaubt oder behauptet, dass sich durch Wechsel von Äußerlichkeiten die innere, prädefinierte Struktur ändert, ist fehlgeleitet und leugnet im Übrigen allgemein anerkannte Naturgesetze. Eine Aggregat-Zustands-Änderung ist etwas vollkommen anderes als Morphogenese. Manche scheint aber stark anzutreiben und/oder zu belustigen, Mitmenschen Kreuzblick ins Antlitz zu ‘zaubern’, während diese darüber grübeln, worauf derartige [kognitive] Dissonanz gründet. Ver(w)irrung ist ein Mittel, um “Zeit zu gewinnen”. Zeit, in der man Festland zum Aquarium umbauen kann, um dann zu behaupten, die primäre Lebensform darin seien Fische, ergo sei der Mensch ein Fisch. Das sind aber nichts weiter als billige Hütchenspielertricks, die sich auch in der Klimawandel-Lüge widerspiegeln.

Mehr zum Thema: https://www.rubikon.news/artikel/wegoptimierte-menschlichkeit


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