Über dieses Blog

Dieses Blog hat beobachtenden und reflektierenden Charakter.

Manche Themen fanden schon in der Antike ihren Platz. Sie sind zeitlos — und nur wenigen zugänglich.

Nicht, weil die Themen so hoch gestochen sind, dass sie nur ein mit IQ 180 Begabter verstehen kann. Sondern weil die Verknüpfung der Themen eine wahrnehmungsseitige Leistung ist, welche Hochsensitive auszeichnet. Damit ist ebenfalls annähernd klar, was Hochsensitivität "eigentlich" ist. Hochsensitivität ist nicht gleich (Hoch-)Sensibilität. Vielmehr kennzeichnet Hochsensitivität ein Bewusstsein, das der Mehrzahl der Menschen nicht zugänglich ist. Insofern ist Hochsensitivität eine Hochbegabung.

Worin sich Meinungen unterscheiden und weshalb Kommentare nicht gleichbedeutend mit (inter-)aktiver Beteiligung und daher auf diesem Blog deaktiviert sind, dafür haben wir nachfolgende Statements zusammengestellt. Über die Tatsache, dass Sie sie auf diesem Blog finden, wissen Sie mehr über unsere Philosophie als tausend andere Worte.

Wir haben kein Recht auf immerwährende Demokratie
(Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, 17.06.2005)

Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. (Jean-Claude Juncker als „Macher im EU-System” im Spiegel 52/1999, [Titel „Die Brüsseler Republik“])

In einem Interview mit La Stampa am 12. Juli 2000 elaborierte Amato, wie sehr England und das Mittelalter seine Vorbilder seien: „Deshalb ziehe ich es vor, langsam vorzugehen und die Souveränität Stück für Stück zu zerbrechen, und dabei plötzliche Übergänge von den nationalen zu Befugnissen des Bundes zu vermeiden… Und warum sollten wir nicht in die Zeit vor Hobbes zurückgehen? Das Mittelalter hatte eine viel reichere Humanität und eine Diversität der Identität, die ein Vorbild sein kann. Das Mittelalter ist schön; es kann politische Entscheidungszentren haben, ohne sich ganz von einem abhängig zu machen. Es ist jenseits der Grenzen des Nationalstaats. Heute wie damals treten in unserer Gesellschaft wieder Nomaden auf. Heute wie damals gibt es Mächte ohne Territorium. Ohne Souveränitäten werden wir keinen Totalitarismus haben. Demokratie braucht keinen Souverän. Amato ist einer der Väter des Lissabon-Vertrags und ehemaliger ital. Premierminister

Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, dass sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde sofort auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unser Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte. (John Swinton, Doye der amerikanischen Presse und Redaktionsleiter der „New York Times“ vor dem vornehmen New Yorker Presseclub im Jahr 1880)

Ich begann die Revolution mit 82 Männern. Wenn ich es noch einmal machen müsste, würde ich es mit zehn oder 15 und mit einem felsenfestem Glauben tun. Es ist egal, wie klein eine Gruppe ist, solange man einen Glauben und einen Plan hat. (Fidel Castro, 1959)

Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen. Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund zu halten. (Marcel Pagnol)

Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht. (Heinrich Heine)

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen… (Edmund Burke, irischer Schriftsteller, 1729–1797)

Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist. (Benjamin Franklin)

Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst, versuche, dir welches zu leihen. (Benjamin Franklin)

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)

Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)

Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen um zu weinen. (Jean- Paul Sartre, franz. Schriftsteller und Philosoph)

I don’t want a nation of thinkers, I want a nation of workers! (John D. Rockefeller)

Wenn man einige Monate die Zeitungen nicht gelesen hat, und man liest sie alsdann zusammen, so zeigt sich erst, wieviel Zeit man mit diesen unnützen Papieren verdirbt. (Johann Wolfgang von Goethe)

In früheren Zeiten bediente man sich der Folter, heute bedient man sich der Presse. (Oscar Wilde)

Früher hieß es: Macht das Fernsehen blöd? Heute machen Blöde Fernsehen! (Rudi Carrell)

Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten. (Mahatma Ghandi)

Wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht. (Berthold Brecht)

Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernstgenommen. (Konrad Adenauer)

Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher! (Konrad Adenauer)

Wer die Gesetze nicht kennt, bringt sich um das Vergnügen, gegen sie zu verstoßen. (Jean Genet, 1910-1986)