Propaganda gegen eine Zivilisation

Russland- und Frankreichwahlen: Umbruch des globalen Währungssystems?

23.03.2012 | Was haben die kürzlich stattgefundenen Russlandwahlen und die bevorstehende Präsidentenwahl in Frankreich gemeinsam? Dramatisches und gleichzeitig dringend Notwendiges, folgt man den Ausführungen des USA-Korrespondenten und Historikers Webster Tarpley. Denn im Nachklang dieser Wahlen könnte der Umsturz des gesamten globalen Finanzsystems erfolgen, die Abkoppelung des Dollar als Weltwährung könnte damit unmittelbar bevorstehen. Lesen Sie die gesamte Analyse »Russland- und Frankreichwahlen: Steht der Umbruch des globalen Währungssystems bevor

 
Der Informationskrieg gegen Russland: Operation Anti-Putin

13.03.2012 | Prof. Igor Nikolajewitsch Panarin, Diplomatische Akademie des russischen Außenministeriums: "Der Informationskrieg gegen Russland: Operation Anti-Putin"

http://schiller-institut.de/seiten/201202-berlin/panarin-deutsch.html

Die Zukunft der Menschheit sichern (Securing Mankind’s Future)

Internationale Konferenz vom  25. – 26. Februar 2012 in Berlin

Die Konferenz war in verschiedene Themenkreise unterteilt:

  1. die unmittelbare Kriegsgefahr
  2. unsere weltweite Kampagne
  3. Wissenschaft
  4. Musikabend
  5. Kultur

Es folgte ein Beitrag von Prof. Igor Panarin von der Russischen Diplomatischen Akademie über die britische Hand hinter allen Destabilisierungen Russlands seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Diese Destabilisierung oder britische Geopolitik reicht bis in die heutige Zeit, wo man massive Attacken auf den zukünftigen Präsidenten Wladimir Putin beobachten kann. Offensichtlich ist Putins Politik dem Imperium ein Dorn im Auge; doch die Menschen müssen lernen, diese britische Hand zu erkennen: Hinter den Kulissen laufen alle Fäden in London zusammen.

Panarins Rede hatte den Titel „ Informationskrieg gegen Rußland – Operation Anti-Putin". Zuerst stellte Panarin die Zollunion zwischen Rußland, Weißrussland und Kasachstan vor, durch deren Schaffung schon ein Anstieg des Wirtschaftswachstums von 43% herbeigeführt wurde. Als zweites sprach Prof. Panarin über den Informationskrieg gegen Rußland, der an die Destabilisierungen Rußlands im Jahr 1917 und die Ermordung dreier russischer Kaiser anknüpft: Zar Paul 1801, Alexander II. 1881 und Nikolaus II. 1918.

Die Autoren der momentanen Kriegstreiberei gegen Russland seien das MI-6 und der britische Einflußagent Zbigniew Brzezinski. Teil dieser Kabale, Russland zu zerstören, sei auch der frühere Sowjetführer Gorbatschow, der schon nach dem Zusammenbruch des Comecon eine maßgebliche Rolle bei der „Liberalisierung", sprich der Zerstörung der russischen Wirtschaft gespielt hat (und der in Russland nicht ohne Begleitschutz auf die Straße gehen kann, weil die Russen ihn so sehr hassen). Putin sei zur Zielscheibe des Informationskrieges geworden, als er die Integration Eurasiens auf die politische Agenda setzte. Nachdem Putin auf dem Parteitag der Partei Vereinigtes Russland als Präsidentschaftskandidat bestimmt wurde, ging die eigentliche Kriegsführung durch die Massenmedien los. (Wie wir das in der BRD als ideologisches Kampfmittel schon lange kennen.)

In dieser Lage wurde dann der neue US-Botschafter Michael McFaul nach Russland entsandt. McFaul sei in Russland bekannt als ein Vertreter der „Revolutionsfraktion". Sein Ziel ist Machtwechsel durch Revolution. Zum Schluß ging Prof. Panarin noch auf die Rolle von Alexej Nawalnij ein, der in Russland die „Revolution" gegen Putin anführt. 2006 kannte kein Mensch Nawalnij. Mit Hilfe ausländischer Gelder wurden dann Nawalnijs „Karriere" aufgebaut. Trotz all der Probleme, die durch das Britische Imperium geschaffen wurden, hofft Panarin, dass Rußland unter Wladimir Putin geistige und intellektuelle Führungsnation der Welt und Kern eines vereinigten Eurasiens wird.

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Erkenntnisse über die russische Zivilisation

Mit welchen Mitteln versucht man Russland zu zerschlagen? Was hält die russische Zivilisation zusammen? Welche Herausforderungen stehen vor der russischen und der europäischen Gesellschaft? Was können die Deutschen von den Russen lernen um die eingewanderten Menschen besser zu integrieren? – und vieles mehr in diesem Video.

 

In deutschen Mainstream-Medien berichtet wird programmatisch Negatives. Negativ heißt dabei alles, was in die Aktionsagenda höchst problematischer und gefährlicher Akteure passt, welche die freie Willensbildung untergraben und mit prädefinierten Inhalten ersetzen wollen. Dass sie damit wissentlich und willentlich, d.h vorsätzlich gegen das Grundgesetz für die BRD verstoßen, ist fast eine Lappalie.

Die oft angeprangerten Marionetten sitzen nicht in Russland, sondern in deutschen Medien- und Politstuben. Subtil über die Jahre hat sich eine mediale Atmosphäre entwickelt, in der auf Andersdenkende und Andershandelnde (verächtlich) hinab geschaut wird. Eine konstruktive Dialogkultur ist inexistent. Ehemalige Leitende Journalisten wie Christoph Hörstel und Udo Ulfkotte verließen bekannte Medienanstalten, bei denen sie zunehmend nicht frei berichten durften und Wahrheiten hätten verdrehen müssen, mithin einen journalistischen Meineid hätten leisten müssen. Ein weiteres Beispiel ist Eva Herman. Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.

Man ist auf einem Niveau angelangt, in dem mehr oder weniger offen die Waffen der Abneigung und der Verdrängung gezückt werden – eine Atmosphäre, in deren Klima kein gedeihliches Miteinander möglich und offensichtlich auch gar nicht gewünscht ist. Man strebt die Konfrontation an. Diese Taktik ist allerdings längst erkannt und daher wirkungslos. Mangelnder Respekt führt folgerichtig zum Verlust an (Ver-)Handlungsfähigkeit im Sinne von Kompetenz, Prestige und Stil, denn wer keinen Respekt hat, wer keine Würde aufbringt, enthebt sich selbst der Verhandlungsposition.

Die Furcht vor der selbst kreiierten eigenen Wirkungslosigkeit ist in maßgeblichen Kreisen groß, weil das Gegenstück Souveränität und Schlagkraft von innen heraus bedeutet. Eine Souveränität, bei der die Drohung, bei “falscher Meinung/Haltung” Nachteile zu erleiden, keinerlei Wirkpotential hat. Angst kann nur gegen jemanden verbreitet werden, der emotional beeinflussbar, instabil und/oder intellektuell unterversorgt ist.

Vollkommen legitim stehen aufrechte Menschen – wie Wladimir Putin – auf, wehren sich gewaltfrei, zögern damit keine Sekunde und lassen sich nicht in Diskussionen und Debatten verwickeln, bei denen mindestens eine Seite keinerlei Interesse am Gegenüber hat. Dieses Desinteresse spüren auch Deutsche im eigenen Land seitens der eigenen Regierung. Viele Deutsche haben (inzwischen) das Gefühl, dass sie von einer Regierung “vertreten” werden – und das wörtlich, auf dass sie selbst nicht zu Wort kommen.

Viele BRD-basierte “Leit-Irgendwas”, CFR, politische Vereine und Parteien sind williges Werkzeug eines zunehmend diktatorischen Verständnisses von Freiheit. Intellektuell bieten sie weder Anreiz noch dialogische Herausforderung. Sie etablieren Feindbilder, auch im Inneren. Sie befürworten Krieg, Gewalt und Auseinandersetzung (z.B. aus wirtschaftlichen Interessen), Spaltung, Drohung und Diskurs. Terrorismus ist Teil eines neuen Gesichts der Wirtschaft.

Nachfolgend einige Beispiele

Diskussion: "Neue Bürger, alter Staat? Russland vor den Wahlen"
(28.2.2012, Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin)

Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung ist in der Vergangenheit bereits öfter für fragwürdige, manipulierte oder manipulierende Inhalte und Äußerungen kritisiert worden.

 
Die über Zwangsgebühren finanzierte ARD berichtet als Partei- und Staatsfernsehen im Tonus eines Propaganda(s)kan(d)als mit hoher Schleuderdrehzahl

05.12.2011 | Im Dezember wählen die Russen ein neues Parlament und die Welt schaut gebannt auf das Ergebnis. An der Wahl wird man die Zukunft des Landes ablesen können. Geht Russland in Richtung Modernisierung – oder weiter in Richtung Geheimdienststaat? Die ARD-Korrespondenten Ina Ruck und Georg Restle liefern mit ihrer Dokumentation den Zustandsbericht eines Landes, das zwischen Terror im Kaukasus und der Politshow Putins gefangen ist. Quelle: WDR