Verfasst von: Dr. Who | 12.8.15

1310 | Verzweiflung der Asylpropagandisten: Widerstand der Bevölkerung unerwartet hoch

Die Propagandisten des schrankenlosen Asyls für alle verzweifeln zusehends am Widerstand in der Bevölkerung. Obwohl die Regierung sich bereits anschickt, die Gemeinden in der Frage der Unterbringung illegaler Einwanderer zu entmündigen, bleiben manche Ortchefs kritisch und sorgen sich – für viele Journalisten völlig unverständlich – primär um das Wohl ihrer Bürger.

Bürgermeister im Fernsehen vorgeführt wie Schwerverbrecher

Ein solcher Bürgermeister ist Joachim Maislinger (ÖVP) aus Wals-Siezenheim, der verhindern will, dass in seiner Gemeinde ein Containerdorf für Asylanten entsteht. In den Nachrichten des Privatsenders Puls 4 führte man ihn deshalb am Montag vor wie einen Schwerverbrecher. Hier einige zitierte Ausschnitte

Die Sendung beginnt mit der von Moderatorin Isabella Richtar präsentierten Schlagzeile:

Wieder legt sich ein Bürgermeister quer.

Die erste Beitragsansage eröffnete Co-Moderator Thomas Mohr mit dem Satz:

An einem Tag, an dem wieder einmal klar wird, wie manche Bürgermeister mit Angst die Menschen verunsichern.

Im folgenden Beitrag wird Wals-Siezenheim als „wohlhabende Gemeinde“ im „Speckgürtel“ von Salzburg dargestellt. Bürgermeister Maislinger erklärt, warum er gegen das Containerdorf in der Schwarzenberg-Kaserne ist. Der Beitrag endet mit dem Satz:

Auch die katastrophalen Zustände in Traiskirchen werden Joachim Maislinger, Bürgermeister von Wals-Siezenheim, kaum erweichen.

Damit nicht genug, folgt nun folgendes:

Moderator Thomas Mohr: Das, was er gesagt hat, das ist ja fast untergegangen, hören Sie mal rein!

Ein zweites Mal wird der O-Ton des Bürgermeisters eingespielt:

Joachim Maislinger: Das Tor von der Kaserne, wo die Flüchtlinge aus- und eingehen, sind 200 Meter bis zu meinem nächsten Kindergarten und 100 Meter oder nicht einmal 40 Meter sind die ersten Wohnblöcke, wo meine Bürger wohnen. Es ist halt äußerst ungut, wenn man so etwas dann mitten in ein Wohngebiet setzt, noch dazu in dem Ausmaß.

Moderator Thomas Mohr: Ja das sagt der Bürgermeister. Er sagt, er hält es für ungut, wenn die Flüchtlinge ein- und ausgehen 200 Meter bis zu meinem, also zu seinem Kindergarten.

Moderatorin Isabella Richtar: Ja, er sorgt sich um die Sicherheit SEINER Kinder. Das ist sehr lobenswert. Aber was haben denn die Flüchtlinge damit zu tun? Das sind die Gefährlichen? Vor Menschen auf der Flucht muss Bürgermeister Maislinger seine Kinder beschützen?

Moderator Thomas Mohr: Das ist genau der Punkt und das ist auch genau das miese Argument an der Sache. So oft gehört und auch heute von Herrn Maislinger und nicht nur von ihm: Flüchtlinge sind bitte kein Sicherheitsrisiko, sind keine Vergewaltiger, sind keine potentiellen Kinderschänder. Man muss Kinder nicht vor Flüchtlingen in Sicherheit bringen.

Moderatorin Isabella Richtar: Ja mit freundlichen Grüßen von Puls 4 – hat uns geärgert.

Es erübrigt sich, den journalistischen Wert dieser Sendung näher zu kommentieren. Unzensuriert.at hat jedoch zu dem bedeutungsvollen Satz „Flüchtlinge sind kein Sicherheitsrisko“ bereits eingehend publiziert. Hier einige passende Verweise – mit freundlichen Grüßen an Puls 4:

Quelle: unzensuriert.at

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